HBV Jena 90 – SV Aufbau Altenburg  22:33 (13:19) 08.01.2017 HBV Jena 90 – SV Aufbau Altenburg

Aufbau-Frauen ziehen ins Pokal-Halbfinale ein
THV-Landespokal Frauen: HBV Jena 90 – SV Aufbau Altenburg 22:33 (13:19)

Die Aufbau-Frauen sind mit einer souveränen und mannschaftlich geschlossenen Leistung ins Pokal-Halbfinale eingezogen. Dabei erwies sich die ungewöhnliche Anwurfzeit von 10 Uhr am Sonntagmorgen als wenig hinderlich für den Erfolg der Altenburgerinnen.

Auch wenn die Gastgeberinnen mit zwei Siebenmetererfolgen ins Spiel starten konnten, holten die Skatstädterinnen direkt den Rückstand auf und setzten sich von 2:6, über 3:8 bis hin zum 4:13 deutlich ab. Vor allem über das schnelle Umschaltspiel, mit zahlreichen Kontern und Treffern im gegnerischen Kasten waren die Mädels um Ronny Bärbig und Antonio Rohr erfolgreich. Dabei zeigte Claudia Voigt im Angriff und Nancy Mahnstein, Benita Ebersbach und Yvonne Dietrich in der Abwehr eine überzeugende Leistung, die maßgeblich zum Sieg beitrug. Da fiel es Trainer Bärbig auch nicht schwer, die Mannschaft durchzuwechseln, denn immer wieder konnten die Aufbau-Frauen Nadelstiche in der Abwehr der Jenaerinnen setzen – der Halbzeitstand von 13:19 spricht für sich.

In Hälfte zwei konnten das Team genau da weitermachen, wo es zum Halbzeitpfiff aufgehört hatte, mit schnellem Umschaltspiel, sicheren Tore und einer stabilen Abwehr. Lediglich neun Gegentore in 30 Minuten zu „kassieren“ spricht da eine deutliche Sprache. Einen großen Anteil daran hatte auch Torhüterin Stefanie Nater, die in einigen Situationen das Jenaer Team fast zum Verzweifeln brachte. Zum Spielende stand ein deutliches 22:33 auf der Anzeigetafel, welches den Spielverlauf wiederspiegelt.

Nun gilt es sich auf die anstehenden Aufgaben der Rückrunde zu konzentrieren und da wartet am Samstag in Saalfeld gleich ein richtiger Brocken auf die Altenburgerinnen. Positiv wertete das Trainergespann dabei auch, dass sich mit Franziska Bärbig eine erfahrene Rückraumspielerinnen nach ihrer Babypause wieder in den Dienst der Mannschaft stellt – und sich mit fünf Treffern gleich erfolgreich zurückmeldete.

Aufbau spielte mit: Nater, Heller (beide im Tor), Dietrich (4 Tore), Vogel (2), Lange (2), Pörsel, Winkler (1/1), Ebersbach (5/1), Bärbig (5), Hoffmann, Voigt (12/1), Mahnstein (3)

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Johannes Rudolph

SV Aufbau Altenburg – 1. SSV Saalfeld 92  33:29 (14:14) 10.09.2016 SV Aufbau Altenburg – 1. SSV Saalfeld 92

Aufbau-Frauen gelingt Saisonstart

Die Aufbau-Frauen haben ihr erstes Saisonspiel mit 33:29 für sich entscheiden können. Am Samstagnachmittag gewann das Team um Trainerduo Antonio Rohr/Ronny Bärbig in der Altenburger Sporthalle Süd-Ost ihre ersten zwei Pluspunkte der Saison 2016/17.

Chefcoach Bärbig hatte bereits vor dem Spiel seine Mannschaft davor gewarnt, das angereiste Team des 1. SSV Saalfeld 92 auf die leichte Schulter zu nehmen, denn in der Vorsaison erkämpfte sich die eben jene Mannschaft die Bronzemedaille der Thüringenliga. Die Altenburgerinnen mussten ohne ihre Stammkräfte Yvonne Dietrich, Benita Ebersbach, Gina Wodrich und ohne Neuzugang Kerstin Weila auskommen. Obwohl das nicht die besten Voraussetzungen für den Punktspielstart bedeuteten, gab das Trainer-Team die klare Vorgabe „Ein Sieg muss her“. Das Spiel begann auf beiden Seiten recht verhalten, bis in der 7. Spielminute die Skatstädterinnen durch Youngster Jennifer Vogel, zum ersten Mal in Führung gehen konnten. Spielerisch gestaltete sich die erste Hälfte der Partie wenig anschaulich, die Aufbau-Abwehr agierte zu statisch, das Umschaltspiel erinnerte eher an „Schlafwagen-Handball“ und die Chancenverwertung missglückte. So blieben die Gäste stets an den Hausherrinnen dran und man verabschiedete sich beim 14:14 in die Umkleidekabine.

Die Pausenansprache schien gefruchtet zu haben, denn zu Beginn der zweiten Hälfte steigerte sich das Aufbau-Team in der Abwehr und hinzu kamen wichtige Paraden von Stefanie Nater im Altenburger Kasten. Claudia Voigt, Jennifer Vogel und Stefanie Lingk übernahmen nun die Führung im Team und verwandelten wichtige Bälle im gegnerischen Tor. Somit gelang es der jungen Altenburger Mannschaft sich Stück für Stück abzusetzen und beim 25:19 (43. Minute) das Spiel in scheinbar sichere Bahnen geleitet zu haben. Danach schlich sich jedoch der Schlendrian ins Spiel der Aufbau-Frauen und die Saalfelderinnen konnten noch einmal auf drei Tore verkürzen (26:23). Das sollte sich auf den Spielausgang nicht mehr auswirken, auch wenn noch drei weitere Zeitstrafen für die Altenburger Mannschaft ausgesprochen wurden. Am Ende stand ein 33:29-Sieg der Altenburgerinnen auf der Anzeigetafel und die ersten Punkte in der Tabelle.

Trainer Ronny Bärbig fasste nach dem Spiel zusammen: „Heute haben wir gezeigt, dass unser Spiel richtig gut aussieht, wenn wir schnell und konsequent agieren. Da reichen mir zwar nicht nur die zwanzig Minuten, in denen wir das heute gezeigt haben, aber unterm Strich sind die zwei Punkte zum Saisonstart extrem wichtig. Dennoch haben wir noch viel Arbeit vor uns.“

Die nächsten Aufgaben werden für das Aufbau-Team keinesfalls einfacher. Am kommenden Sonntag steht ein schweres Auswärtsspiel in Jena an, ehe man gleich zweimal hintereinander auf den Vorjahres-Vizemeister aus Erfurt-Gispersleben trifft. Am 24.09.16 um 16 Uhr im heimischen Goldenen Pflug und am 08.10.16 in Erfurt.

Der SV Aufbau Altenburg spielte mit: Nater (Tor), Lange (1), Winkler (6), Mahnstein (4), Pörsel, Lingk (4), Vogel (7), Hofmann (1), Voigt (10)

Ein Artikel von:
Annekathrin Rudolph

„Wir wollen die Zuschauer begeistern“ „Wir wollen die Zuschauer begeistern“

Copyright Wolfgang Wukasch

Der Cheftrainer der Handball-Frauen, Ronny Bärbig, freut sich auf die neue Saison. Copyright Wolfgang Wukasch

Er startet in die zweite Saison als Trainer der ersten Frauenmannschaft des SV Aufbau Altenburg und hat nach dem Überraschungs-Staffelsieg sicher in diesem Jahr eine schwere Aufgabe vor sich: Denn wer die Handballdamen aus der Skatstadt kennt, weiß dass sie Blut geleckt haben ob der Erfolgsserie der Vorjahressaison. Wie die Vorbereitung läuft und was in diesem Jahr von Aufbau zu erwarten ist, erklärt Ronny Bärbig hier im Interview.

Wie läuft die Vorbereitung auf die neue Saison?

Sehr gut. Wir haben gemeinsame Trainingseinheiten mit dem HC Burgenland und der B-Jugend des HC Leipzig absolviert. Mit dem Sieg des Wenzelpokals haben wir unsere gute Frühform sicher schon mal unter Beweis gestellt. Aber dass meine Frauen kämpfen können, wusste ich schon durch die letzte Saison. Jetzt gilt es sich spielerisch zu verbessern. Generell ziehen alle mit, erledigen ihre Hausaufgaben und zeigen sich hochmotiviert.

Was ist als amtierender Thüringenmeister das erklärte Saisonziel und wer sind dabei die härtesten Konkurrenten?

Schwierige Frage (lächelt). Die anderen Teams schlafen auch nicht. Aber prinzipiell wollen wir wieder erfolgreich sein. Ich sehe aber auch vier bis fünf Mannschaften auf einem ähnlichen Niveau. Dazu gehören für mich Gispersleben, Saalfeld, Jena, Weimar und vielleicht auch ein Außenseiter. Grundsätzlich werden wir uns aber wieder auf uns konzentrieren, den eingeschlagenen Weg weitergehen und versuchen uns stetig zu verbessern und die Zuschauer zu begeistern.

Was und wer zeichnet das Team aus?

Ganz klar der Zusammenhalt! Ich habe viele ehrgeizige Frauen, die zusammen siegen wollen. Wir sind von allen Positionen gefährlich und für diese Saison habe ich durch die Rückkehr von Nancy Mahnstein aus der Babypause und unserem Neuzugang Kerstin Weila aus Gera auch wieder mehr Alternativen. Zudem gehe ich davon aus, dass auch meine Frau Franziska in der Rückgang unser Team verstärkt. Wenn alle gesund bleiben, sind das sehr gute Aussichten (lacht).

Yvonne Dietrich und Denise Hoffmann leiten die Truppe wieder als gemeinsames Kapitänsduo?

Absolut! Daran gibt’s überhaupt nichts zu meckern. Ich gehe auch davon aus, dass Yvonne und Denise ihre Aufgabe weiterhin so erfolgreich wahrnehmen.

Was war dein bisher schönster Moment mit dem Team und wie lässt er sich noch toppen?

Wir hatten viele schöne Momente! Der Beste für mich war der Auswärtssieg in Saalfeld. Denn da wusste ich: „Wir holen was!“ Wie sich das noch toppen lässt? Schwierig. Prinzipiell haben wir am Limit gespielt. Wenn uns das wieder gelingt, können wir vielleicht wieder weit oben stehen.

Damit wären wir auch schon beim Saisonauftakt: Was geht´s endlich wieder los?

Wir starten gleich mit einem Hammer in die neue Saison. Am 10. September laufen wir vor heimischem Publikum um 16 Uhr gegen den 1.SSV Saalfeld 92 auf. Das wird gleich eine richtige Bewährungsprobe für uns und wird sicherlich zeigen, wo wir derzeit stehen.

Ein Artikel von:
Annekathrin Leipnitz

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Aufbau entlässt Frauen-Trainer Aufbau entlässt Frauen-Trainer

Zwei Siege, zwei Niederlage, ein Unentschieden und derzeit der sechste Tabellenplatz – das ist die bisherige Bilanz der Aufbau-Frauen in der Thüringenliga. Grund genug für die Abteilungsleitung ob der schwachen Zwischenergebnisse und der frühzeitigen Aufgabe des Saisonziels „direkter Wiederaufstieg“ die Reißleine zu ziehen. Mit sofortiger Wirkung wurde Frauen-Trainer Volker Friedrich im beiderseitigen Einverständnis von seinem Amt entbunden, sein Vertrag endet nun zum 31. Januar 2015.

Keine leichte Entscheidung für die Abteilungsleiter Jörg Rudolph und Olaf Schmidt, die in Friedrich die perfekte Besetzung für ihre Ziele sahen. Schließlich war der 43-Jährige im August 2012 nach Altenburg gekommen und betreute zunächst die zweite Frauenmannschaft des Vereins. Zur Saison 2013/2014 übernahm er dann die Leitung der 1. Frauenmannschaft, die letztlich den Verbleib in der Mitteldeutschen Oberliga sportlich nicht realisieren konnte. Da aus den beiden Teams, die Friedrich in seiner Zeit in der Skatstadt trainierte, in der laufenden Saison eine Mannschaft wurde, schien die Lösung, jenen Trainer weiter einzusetzen, der nahezu alle Spielerinnen bereits kannte, naheliegend.

Von Erfolg war dieses Unterfangen – bis auf den Gewinn des THV-Pokals – aber leider nicht gekrönt. Nach zahlreichen Gesprächen mit der Mannschaft und dem Trainer trennten sich beide Seiten nun einvernehmlich. Das letzte Saisonspiel leiten, das am Samstag 17 Uhr in Süd-Ost stattfindet, Kapitän Stefanie Lingk und Vize-Kapitän Franziska Bärbig von der Trainerbank aus. Im Januar will die Abteilung dann ein/en neue/n Trainer/in präsentieren.

Ein Artikel von:
Annekathrin Rudolph

Alles oder Nichts: Letztes Heimspiel für Aufbau-Frauen Alles oder Nichts: Letztes Heimspiel für Aufbau-Frauen

Vorbericht SV Aufbau Altenburg – TSV Niederndodeleben

Es war ein furioses letztes Wochenende, das die 1. Frauenmannschaft des SV Aufbau Altenburg auf heimischem Parkett (Sieg gegen Calbe) und auswärts im Pokalwettbewerb (Finaleinzug) geboten haben. Doch nur wenige Tage später steht schon der nächste schwere Brocken auf dem Programm. Im vorletzten Spiel der Saison trifft die Truppe von Cheftrainer Volker Friedrich auf den Tabellendritten aus Niederndodeleben – und will wieder punkten.

Keine leichte Aufgabe, bedenkt man die Tabellensituation und schaut auf die Verletztenliste der Altenburgerinnen. Denn der Doppelspieltag zollt seinen Tribut: Sowohl Flügelflitzer Eileen Herziger, als auch Spielmacherin Stefanie Lingk laborieren an diversen Verletzungen. Auch Linksaußen Peggy Biele ist weiterhin krank, sodass bisher unklar ist, ob die enorm wichtigen Aufbau-Akteure überhaupt auflaufen können.

Für lange Gefühlsduselei bleibt den Skatstädterinnen allerdings keine Zeit, notfalls müssen die Ausfälle eben mit Motivation und Kampfgeist wettgemacht werden. Das nötige Selbstbewusstsein haben sich die Damen am letzten Wochenende bereits geholt, nun geht es darum dem Tabellendritten ein Bein zu stellen. Während die Gäste aus Sachsen-Anhalt weder nach oben noch nach unten große Sprünge machen können und ihre Saison im oberen Tabellendrittel abschließen werden, geht es bei den Aufbau-Frauen weiter um den Kampf gegen den Abstieg. Richtig weiterhelfen würde im Sinne des Verbleibs in Liga vier nur ein Sieg. Denn beim Blick aufs Restprogramm wird deutlich, dass der direkte Konkurrent aus Magdeburg die leichteren Aufgaben vor der Brust hat und zudem noch immer mit einem Punkt vorn liegt. Ein Sieg gegen Niederndodeleben wird jedoch alles andere als ein Spaziergang.

„Niederndodeleben steht nicht ohne Grund auf Platz 3. Wir wissen um die Torgefährlichkeit über die Kreismitte und die Außen, Ina Bruckbauer macht fünf Tore, Anja Schröder sogar sieben im Schnitt“, sagt Friedrich mit Blick auf den Gegner. „Niederndodeleben ist eine agile, dynamische Truppe, die definitiv die zwei Punkte mit nach Hause nehmen will – aber wir wollen sie eben auch“, fügt Mannschaftsbetreuer Rick Wurzbach hinzu. Und Punkte aus der „Hölle Altenburg“ mitzunehmen, ist nicht so leicht, wie die junge Mannschaft mehrfach unter Beweis gestellt hat.

Zur Vorbereitung auf die Partie gab es wie gewohnt drei Trainingseinheiten. Trotz des Drucks im Nacken will die Mannschaft befreit aufspielen und alles geben, um den favorisierten Gegner so lange wie möglich zu ärgern und für eine Überraschung zu sorgen. Geleitet wird die Partie (05.04., 18 Uhr, Goldener Pflug) von den beiden Schiedsrichtern Fischer/Schüller.

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Annekathrin Rudolph

Doppelspieltag verlangt Aufbau-Frauen alles ab Doppelspieltag verlangt Aufbau-Frauen alles ab

Vorberichte Punktspiel gegen Calbe, Pokal-Halbfinale in Gispersleben

Zwei Spiele in zwei Tagen, 120 Minuten voller Handball, eine entscheidende Partie in der Mitteldeutschen Oberliga und nur wenige Stunden später das Pokalhalbfinale: Den 1. Frauen des SV Aufbau Altenburg steht ein hartes Handball-Wochenende bevor, aber auch die Chance die letzte Möglichkeit zum Halten der Klasse zu nutzen und Geschichte zu schreiben.

Automatisch erinnert man sich an das erste Wochenende im Februar: Damals spielte die Mannschaft von Cheftrainer Volker Friedrich Samstag auswärts in Jena im Pokalviertelfinale und Sonntag gegen Chemnitz im Punktspielbetrieb auf heimischen Parkett. Wichtigster Fakt dieser Rückblende ist die Tatsache, dass beide Spiele erfolgreich gestaltet werden konnten. Gegen Jena zog man nach Verlängerung mit 26:27 ins Halbfinale ein und gegen Chemnitz gelang ein 25:24-Heimsieg. Warum sollte sich dieses schöne und spannungsgeladene Wochenende (gern auch mit etwas weniger Aufregung bis in die letzten Sekunden) nicht noch einmal wiederholen lassen? „Dass die Mädels ein solch hartes Wochenende mit etwas Muskelkater aber mit zwei Siegen und einem breiten Lächeln überstehen können, haben sie schon einmal gezeigt“, erinnert sich Mannschaftsbetreuer und Torwarttrainer Rick Wurzbach.

Der Doppelspieltag startet am Samstag um 18 Uhr im Goldenen Pflug. Im 20. Saisonspiel trifft die Aufbau-Sieben auf den derzeitigen Tabellenletzten aus Calbe. Leicht favorisiert geht dementsprechend das Altenburger Team in die Partie, die von den Unparteiischen Niedtner/Schüller geleitet wird. „Unterschätzen dürfen wir Calbe aber auf keinen Fall. Das ist eine Mannschaft, die nichts mehr zu verlieren hat. Wir erwarten, dass sie mit freiem Kopf auflaufen werden. Und dass sie keinen schlechten Handball spielen, haben sie schon mehrmals bewiesen“, sagt Friedrich mit Blick auf den Gegner. Zu dem unbedingten Willen beide Spiele erfolgreich zu gestalten, gesellt sich am Samstag die Tatsache, dass die Mannschaft zwingend gewinnen muss, um die Minimalchance auf den Verbleib in Liga 4 zu wahren. Keine leichte Aufgabe für die Aufbau-Frauen, die sich wie gewohnt mit zwei technischen/taktischen Einheiten und einer Kraft-/Konditionseinheit auf das Spiel vorbereitet haben. Mit den eigenen Fans und den Samba-Trommeln von Como Vento im Rücken erscheint diese Aufgabe aber keineswegs utopisch.

Ebenfalls nicht zu vernachlässigen, wenngleich nicht mit dem Verbleib in Liga 4 gleichzusetzen, ist das Spiel am Sonntag. Im Pokalturnier trifft die Mannschaft nur 20 Stunden später auf den derzeitigen Tabellenführer der Thüringenliga. In Gispersleben haben die Aufbau-Frauen aber nicht nur die Chance zum dritten Mal in Folge ins Finale des THV-Pokals einzuziehen, vielmehr können sie gemeinsam in die Annalen der Vereinsgeschichte eingehen. Denn erstmals in der Geschichte des Final Four, das am Wochenende 17./18. Mai in Bad Blankenburg ausgetragen wird, könnte ein Verein sowohl mit einem Männer- als auch einem Frauenteam in den Finals vertreten sein. Das wäre ein absolutes Novum, und Grund genug noch eine extra Schippe drauf zu legen.

Und dann ist da ja noch die Tatsache, dass im Finale bereits der LSV Ziegelheim wartet. Das würde bedeuten, dass es im Finale um den THV-Pokal sogar zu einem Altenburger Land-Derby kommen könnte. Vorher bedarf es jedoch 60 Minuten konzentrierten und engagierten Handballs, denn der Gegner ist nicht zu unterschätzen. Zwar spielt das Team eine Klasse tiefer als die Skatstädterinnen, steht jedoch mit zwei Niederlagen relativ unangefochten an der Spitze ihrer Liga. „Wir erwarten eine ehrgeizige, willensstarke Truppe, die uns nicht kampflos ins Finale lässt“, fasst es Friedrich mit Blick auf die Sonntagspartie zusammen. Trotz des Heimvorteils der Gisperslebenerinnen und der eigenen Gesetze des Pokals bleibt auch in dieser Partie die klare Marschroute für sein Team der Sieg.

„Wir müssen uns am Wochenende auf die beiden Spiele fokussieren und auf unsere Stärken besinnen. Wir glauben an uns! Denn dass wir zwei Spiele an einem Wochenende gewinnen können, haben wir schon bewiesen. Wir werden bis zum Ende fighten und uns nicht aufgeben“, bilanziert Wurzbach. Und mit den eigenen Fans im Rücken und dem unbedingten Willen des Teams sind beide Siege absolut realistisch.

Erinnern Sie sich noch an den ersten erfolgreichen Doppelspieltag unserer Frauen? Unter diesem Link können Sie sich das Highlight-Video noch einmal anschauen:

Der Doppelkrimi der Aufbau-Frauen: Erinnerungen an den ersten Doppelspieltag

Ein Artikel von:
Annekathrin Rudolph

Harter Brocken steht ins Haus Harter Brocken steht ins Haus

Vorbericht: SV Aufbau Altenburg – HSV 1956 Marienberg

Es ist ein harter Brocken, ein wahrlich großer Berg, der den Aufbau-Frauen am Samstagabend ab 18 Uhr ins Haus steht. Denn der Gegner im 16. Spiel der Saison ist kein geringerer als der derzeitige Tabellenzweite aus der Bergstadt – der HSV Marienberg.

Während die Aufbau-Frauen von Cheftrainer Volker Friedrich gegen den Abstieg aus der vierten deutschen Liga kämpfen, spielen die Gäste aus Sachsen um die Meisterschaft und den Aufstieg in die dritte Liga. Die Voraussetzungen könnten also unterschiedlicher nicht sein. Dennoch ist trotz der klaren Favoritenrolle der Gäste keineswegs auch eine eindeutige Partie zu erwarten.

Vielmehr profitieren die Aufbau-Frauen von drei spielfreien Wochen und können hoch motiviert, regeneriert und voller Kampfgeist in eine Partie gehen, die keinerlei Druck auf sie ausübt. Zudem stärkt das Team der Neuzugang von Rückraumspielerin Monika Pelka-Fedak, die deutlich mehr Möglichkeiten im Abwehr- und Angriffsgeschehen der Altenburgerinnen eröffnet. Und dann kommt ja noch die Vertragsverlängerung von Trainer Friedrich und Co-Trainer Rick Wurzbach ins Spiel, die sowohl der Mannschaft als auch dem Trainerteam einen sicheren Rückhalt bietet und alle befreit auflaufen lässt.

Und vielleicht setzt gerade dieses Zusammenspiel aus Ruhephase, Neuzugang und Sicherheit besondere Kräfte frei, die für eine Überraschung im Spiel gegen Marienberg sorgen können. Schaut man auf das Restprogramm im Vergleich zum direkten Konkurrenten aus Magdeburg wird auch deutlich, dass die Skatstädterinnen noch mindestens eine Überraschung brauchen, um sich den Verbleib in der Liga zu sichern – zumindest dann, wenn sie sich nicht auf Rechen-Spiele und das Zutun anderer Mannschaften ein- bzw. verlassen wollen.

Geleitet wird die Partie vom Schiedsrichterpaar Wagner/ Beyer vom Thüringer Handballverband. Und mit der Unterstützung der Altenburger Handballfans im Rücken sind die Altenburgerinnen bestrebt, die Überraschung auch gegen einen starken Gegner möglich zu machen.

Ein Artikel von:
Annekathrin Rudolph

Doppelspieltag für Aufbau-Frauen: Pokal & Punktspiel Doppelspieltag für Aufbau-Frauen: Pokal & Punktspiel

Pokal und Punktspiel auf dem Programm

Vierte Runde im THV-Pokal, fünfzehntes Saisonspiel, 120 Minuten voller Handball – der ersten Frauenmannschaft des SV Aufbau Altenburg steht ein hartes Wochenende bevor. Während die Mannschaft von Cheftrainer Volker Friedrich am Samstag in Jena in den Pokalwettbewerb einsteigt, wartet am Sonntag wieder der Liga-Alltag – in heimischer Halle geht es gegen den Tabellen-Achten aus Chemnitz wieder um wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Verzichten muss das Team an beiden Tagen weiter auf Kapitän Lucie Brunova, sowie auf Carolin Dittrich (Knieverletzung) und Denise Hoffmann. Dafür wird eine weitere A-Jugend-Spielerin ins Team der Mitteldeutschen Oberliga integriert, um sich weitere Option für die beiden Partien offen zu halten. Wie gewohnt absolvierte die Mannschaft in dieser Woche zwei gemeinsame Trainingseinheiten, eine Kraft-Kondition-Einheit und eine zusätzliche Einheit beim Team-Physiotherapeutin André Dahl.

Den Startschuss in das proppenvolle Handball-Wochenende gibt es um 18 Uhr in Jena, wenn das Schiedsrichtergespann Wagner/Beyer die Partie gegen den Thüringenligisten anpfeift. Bekanntlich schreibt der Pokal ja seine eigenen Regeln, weshalb das Trainerteam von einer hoch motivierten Jenaer Mannschaft ausgeht, die ihre Chance in die nächste Runde einzuziehen in jedem Fall nutzen will. Deswegen werden die Skatstädterinnen den derzeit zweiten der Thüringenliga keinesfalls unterschätzen. „Dennoch wollen wir von Anfang an zeigen, wer das Zepter in der Hand hat und hoch motiviert in diesen Kampf und den Einzug in die nächste Runde gehen“, schildert Mannschaftsbetreuer Rick Wurzbach die klare Zielstellung für das Samstagsspiel.

Nichtsdestotrotz steht nur 18 Stunden nach Abpfiff des Pokalspiels bereits eine weitere Partie auf dem Programm. Dann eröffnen die Schiedsrichter Mischinger/Näther das fünfzehnte Spiel gegen den SG HV Chemnitz 2010. „Wir sind nun mitten im Abstiegskampf und müssen Sonntag gegen einen schweren Gegner mit höchster Motivation, völliger Konzentration und freiem Kopf auf die Platte treten“, sagt Cheftrainer Friedrich mit Blick auf die 15. Partie seines Team in der Mitteldeutschen Oberliga. Und auch wenn man im Hinspiel eine deutliche Niederlage kassierte und sich die Gäste aus Sachsen sicher nicht so leicht geschlagen geben werden, für die Altenburgerinnen zählen einfach keine Ausreden mehr. Deswegen fügt Wurzbach mit einem kleinen Lächeln hinzu: „Wenn sich Chemnitz in die „Hölle“ von Altenburg begibt, müssen sie mit einer Menge Feuer, jeder Menge Kampf und Hunger auf Punkte rechnen.“

Bleibt zu hoffen, dass den Aufbau-Frauen die Pokalpartie am Samstag etwas Selbstvertrauen gibt. Schließlich würden ein Sieg und der daraus resultierende Einzug in die Halbfinals noch einmal Kräfte frei setzen und sicher für die wichtige Partie gegen Chemnitz zusätzlich motivieren.

Ein Artikel von:
Annekathrin Rudolph

Aufbau-Frauen wollen Revanche und zwei Punkte Aufbau-Frauen wollen Revanche und zwei Punkte

Nach der guten Mannschaftsleistung gegen den Tabellenführer Markranstädt in der Vorwoche und der Niederlage im ersten Spiel der Saison gegen den jetzigen Gegner aus Görlitz, will die erste Frauenmannschaft des SV Aufbau Altenburg Revanche – und zwei wichtige Punkte. Genau dieses Vorhaben ließe sich am Samstag, 18. Januar um 18 Uhr, miteinander verbinden.

35:29 verlor die Truppe von Cheftrainer Volker Friedrich im ersten Spiel der Saison. Auswärts mussten sie bei den Görlitzern antreten, den vielen Ausfällen am Ende jedoch Tribut zollen und den Gegner trotz einer äußerst ausgeglichenen Partie in den letzten zehn Minuten noch davon ziehen lassen. Das war für den Saisonstart sicherlich ärgerlich, lässt aber 13 Spieltage später auf eine Partie auf Augenhöhe hoffen und damit auch auf die nächsten Punkte der Skatstädterin.

Zwar müssen die Aufbau-Frauen weiterhin auf ihren Kapitän Lucie Brunova (Achillessehne-Verletzung) verzichten, können aber ansonsten mit dem Schwung aus einem tollen Spiel gegen Markranstädt (20:28) in die nächste Heimpartie gehen. Doch mit eben jenen werden auch die Damen aus Görlitz anreisen, konnten sie doch die letzten drei Partien für sich entscheiden (29:22 gegen Calbe; 31:30 gegen Seehausen; 37:37 gegen Magdeburg) und sich damit etwas von den Altenburgerinnen entfernen.

Trotz der Tatsache, dass die Aufbau-Frauen als Neunter auf den Achten der Tabelle treffen, trennen die beiden Mannschaften bereits sieben! Punkte. Auch deswegen ist der nächste Doppelpunktgewinn für das Team um Vize-Kapitän Franziska Holz enorm wichtig, könnte man sich damit doch sowohl etwas von den Verfolgern abheben, als auch wieder Sichtkontakt zum Mittelfeld aufnehmen. „Und genau dafür wollen wir die SG Koweg Görlitz von der ersten Minute an unter Kontrolle bekommen“, fasst es Trainer Volker Friedrich zusammen.

Für eine rein weibliche Partie sorgen die beiden Schiedsrichterinnen Eckert/ Kobilke aus Sachsen-Anhalt, die die Partie im Goldenen Pflug leiten werden. Bleibt zu hoffen, dass das Spiel mit dem gleichen Enthusiasmus auf dem Parkett und den Rängen wie in der Vorwoche geführt wird. Dann sollte einer Revanche und den zwei Pluspunkten nichts im Weg stehen.

Ein Artikel von:
Annekathrin Rudolph

Aufbau vs. Markranstädt: Das etwas andere Spiel Aufbau vs. Markranstädt: Das etwas andere Spiel

Aufbau-Frauen treffen auf Markranstädt

Es ist das etwas andere Spiel der bisherigen Saison für die erste Frauenmannschaft des SV Aufbau Altenburg, denn im 13. Spiel reist mit dem SC Markranstädt nicht nur der derzeitige Tabellenführer in die Skatstadt, sondern mit ihm auch altbekannte Gesichter.

Mit dem Trainergespann Michael Zita und Christian Vincenz sowie den Spielerinnen Vivien Walzel (verletzt), Anja Friedrich, Franziska Greiner, Carolin Konrad und Anne Große kehrt eine ganze Schar von Akteuren an die alte Wirkungsstätte zurück. Kein Grund jedoch für das Altenburger Trainerteam in Nervosität oder besondere Aufregung zu verfallen: „Letztlich ist es egal, welche Mannschaft gegen uns antritt – wir wollen immer beide Punkte!“, so Chefcoach Volker Friedrich.

Doch im bisherigen Saisonverlauf ist dies den Gästen aus Sachsen besser gelungen: Mit 20:0 Punkten steht das Zita-Team ungeschlagen an der Tabellenspitze und konnte trotz schwacher Spielabschnitte immer wieder deutliche Siege einfahren. Für die Aufbau-Frauen wird das bevorstehende Programm im Kampf gegen den Abstieg also nicht leichter – auch wenn sich die Mannschaften mehr gleichen, als es ein Blick auf die Tabelle zeigt.

Sowohl die Aufbau-Frauen als auch Markranstädt müssen derzeit auf ihre Hauptleistungsträger verzichten. Während die Skatstädter für einige Wochen ohne Kapitän Lucie Brunova ausgekommen müssen, die weiter an ihrer Achillessehnen-Verletzung laboriert, fehlt beim SCM ebenfalls der Kapitän. Vivien Walzel fällt nach einer schweren Knieverletzung bis zum Saisonende und vielleicht auch darüber hinaus aus.  Doch damit nicht genug: Zudem eint beide Teams, dass sie mit einem (im positiven Sinne) handballverrückten Publikum gesegnet sind, das am Samstagabend ab 18 Uhr für Top-Stimmung im Goldenen Pflug sorgen wird. Und dann wäre da noch der Fakt, dass beide Trainer als Analysefüchse bekannt sind: Sowohl Friedrich als auch Zita erforschen ihre Gegner bis ins Detail und widmen sich oft stundenlang der Videoanalyse – will der eine den anderen also überraschen, muss schon etwas tiefer in die Trickkiste gegriffen werden.

Vor dem etwas anderen Spiel klingen respektvolle Töne aus Markranstädt: „Für mich ist die Mannschaft nach wie vor mit Top-Spielerinnen besetzt“, sagte Trainer Zita in Richtung Altenburg. Mit Gina Wodrich, Elisa Wippich, Franziska Keller, Stefanie Lingk, Franziska Holz, Yvonne Dietrich und Peggy Biele hätten die Skatstädterinnen demnach absolut konkurrenzfähige Spielerinnen. Auch deswegen wolle er die Partie keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen, heißt es im Vorbericht der Sachsen.  Dennoch erwarten die Aufbau-Trainer einen „hochmotivierten, extrem starken Gegner, der seinen Weg in die Dritte Liga weiter ebnen will“, so Mannschaftsbetreuer Rick Wurzbach.

Am Ende bleibt es dann wohl aber doch dabei: Wie bei jedem anderen Handballspiel steht es trotz der speziellen Rahmenbedingungen zu Beginn 0:0 und erst nach 60 Minuten und dem Abpfiff – diesmal durch die Schiedsrichter Steidl/ Steiner – entscheidet sich, wer die beiden Punkte auf seinem Konto verbuchen kann.

Ein Artikel von:
Annekathrin Rudolph
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