SV Aufbau Altenburg – SV Blau-Weiß Auma  36:4 (16:1) 17.09.2016 SV Aufbau Altenburg – SV Blau-Weiß Auma

Souveräner Saisonauftakt

Am Samstag, dem 17.September 2016, hatte die weibliche Jugend B von Aufbau Altenburg ihr erstes Spiel in der neuen Saison. Die Mannschaft des Trainergespanns Bärbig/Bertus erledigte ihre Pflichtaufgabe zwar souverän, doch von schönem Handball konnte man bei diesem Spiel nicht sprechen.

Obwohl die Favoritenrolle bei diesem Spiel von Anfang an klar verteilt war, gab es vor dem Anpfiff die konkrete Ansage, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Dies gelang am Anfang recht gut und mit konzentrierten Angriffen und ordentlicher Abwehrleistung konnte man sich einen 10:1 Vorsprung erarbeiten. Anscheinend war das Anlass genug für die Skatstädterinnen einen Gang runter zu schalten, denn jetzt wurden im Angriff keine Spielzüge mehr angesagt und auch das Umschaltspiel klappte nicht mehr so gut, wie am Anfang. Hinzu kamen weitere ungenutzte Torchancen, die einen noch höheren Pausenstand hätten bedeuten können. Immerhin stand die Aufbau-Abwehr noch recht gut und die Gäste aus Auma fanden einfach keine Mittel, um zum Torerfolg zu kommen. So plätscherte das Spiel vor sich hin, bis schließlich eine 16:1 Führung am Ende der 1.Halbzeit auf der Anzeigetafel stand. Der Leistung in der ersten Halbzeit entsprechend, fiel auch das Lob in der Pause klein aus. Trainerin Franziska Bärbig appellierte nochmal an ihre Mannschaft, im Angriff mehr Spielzüge zu spielen und sich beim Torabschluss besser zu konzentrieren.

Teilweise schienen sich die Spielerinnen doch an die Worte zu erinnern, denn auch wenn im Angriff immer noch nicht viel kombiniert wurde, klappten die Abschlüsse jetzt besser und Aufbau konnte seine ohnehin schon hohe Führung noch weiter ausbauen. Durch kleine Unaufmerksamkeiten in der Abwehr, kam auch Auma hin und wieder zu Torerfolgen, die aber nur Ergebniskorrektur waren. Gegen Ende der 2.Halbzeit setzen die Gastgeberinnen auf Konter und einer nach dem anderen landete im Netz der Gäste. Am Ende konnten sich die Hausherrinnen über einen 36:4 Sieg freuen, doch trotzdem muss sich die gesamte Mannschaft bis zu den nächsten Spielen noch steigern, um ihre Erfolge aus der letzten Saison zu wiederholen.

Aufbau spielte mit: Vivien Klöppel (10/3 Tore, davon Siebenmeter), Hannah Kirmse (10), Julia Thurm (4), Vanessa Jahr (4), Linda Beyer (3), Marie Heinze (3), Laura Neyer (2), Nina Kirmis, Maria Speer (Tor), Anne-Kathrin Schmidt (Tor)

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Julia Thurm

Weibliche Jugend B für Staffelsieg geehrt Weibliche Jugend B für Staffelsieg geehrt

Vor Spielbeginn der 1. Männermannschaft gegen den SV Hermsdorf II ehrte der Thüringer Handball-Verband durch Staffelleiter Denny Goth die weibliche Jugend B von Trainerin Franziska Bärbig, die ungeschlagen ihre Saison in der Landesliga absolvierte und dafür mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde.

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Der Staffelsieger der Landesliga – die weibliche Jugend B.
Copyright: Wolfgang Wukasch

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Annekathrin Leipnitz

SV BW Auma – SV Aufbau Altenburg  8:34 (4:17) 20.03.2016 SV BW Auma – SV Aufbau Altenburg

Aufbau-Mädels feiern Staffelsieg

Es ist vollbracht: Die weibliche Jugend B des SV Aufbau Altenburg ist ungeschlagener Meister der Landeliga Staffel 1. Mit einem Kantersieg beim Tabellenletzten aus Auma beendet das Team von Franziska Bärbig eine furiose Saison, in der die Altenburgerinnen kein einziges Mal verloren und nur einen einzigen Punkt (beim Unentschieden gegen Jena) abgaben.

Die Voraussetzungen für ein tolles Abschlussspiel war von Beginn an geschaffen: Bis auf Marie Heinze, die sich leider im Training verletzte und nicht mitspielen konnte, hatte Ex-Spielerin Bärbig alle Mädels an Bord. Besondere Aufgabe bei der Auswärtspartie war aber nicht so sehr der Gegner, der weilte ja bekanntermaßen schon vor dem Spiel ohne einen Punkt auf dem letzten Rang, sondern mehr die Beschaffenheit der Halle. Während Zuschauer, Auswechselspieler und Trainer auf den Bänken die Füße einziehen mussten, um nicht im Feld zu sitzen, musste auch für die Spielerinnen eine neue Taktik her. Denn mit einem breiten Spiel gab es in dieser Halle (kürzer und schmaler als Originalmaße eines Handballfeldes) keinen Blumentopf zu gewinnen. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fand sich das Team von Kapitänin Vanessa Jahr aber zu Recht. Vor allem mit Einläufern von den Außenpositionen hatten die Altenburgerinnen ein adäquates Mittel gefunden, um schnell zu Torerfolgen zu kommen. Während Auma zumeist den Abschluss aus der Ferne suchte und dabei oftmals am Block oder der Altenburger Torfrau hängen blieb, nutzte die Mädels ihre Chance, mit schnellen Angriffen nach vor, ihre Favoritenrolle zu untermauern. Über die Stationen 1:6 und 3:12 bauten die Skatstädterinnen kontinuierlich ihr Führung zum 4:17-Halbzeitstand aus.

Erschöpft, aber überglücklich: Die weibliche Jugend B nach dem Sieg im Auma

Erschöpft, aber überglücklich: Die weibliche Jugend B nach dem Sieg im Auma

Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt konnte also die erste Fassbrause gezischt werden, war doch davon auszugehen, dass der Tabellenletzte aus Auma nicht in der Lage war, diesen Rückstand noch irgendwie wett zu machen. Doch anstatt in den Feiermodus umzuschalten, blieb die Mannschaft fokussiert und spielte wie gewohnt auch in Halbzeit 2 auf. Alle Spielerinnen konnten entsprechend eingesetzt werden und hatten ihren Anteil am elften Saisonsieg! „Ich bin stolz auf mein Team und freue mich, dass wir diese Saison so gut abgeschlossen haben“, bilanzierte Bärbig. „An der Siebenmeterquote müssen wir aber noch arbeiten“, fand sie gleich noch einen kleinen Wehrmutstropfen, verwandelte ihre Truppe doch wieder nur drei von sieben Strafwürfen. Dem deutlichen Auswärtssieg tat dies jedoch keinen Abbruch, wusste die Mannschaft doch im Spiel zu überzeugen. Ein 8:34 leuchtete am Ende auf der Anzeigetafel, was gleichbedeutend der Staffelsieg in der Landesliga 1 war.

Am Dienstag wird das erfolgreiche Nachwuchsteam zum letzten Training zusammen kommen. Dann muss Bärbig Franziska Pörsel, Jennifer Vogel und Michelle Illgen in Richtung Frauenteam verabschieden. Ein besonderer Dank geht indes in Richtung der Jüngsten im Team: „Julia Thurm, Maria Speer und Marie Heinze haben uns so tatkräftig unterstützt – das war spitze“, weiß die Cheftrainerin zu berichten. Genauso äußerte sie sich auch hinsichtlich der Eltern, die so zahlreich und mit lautstarker Unterstützung immer und überall dabei waren. Zum Abschluss muss die Hochschwangere dann auch noch eine Runde schmeißen, verlor sie doch ein Trainingsspiel gegen ihre Schützlinge. Aber was kann es schöneres geben, als den Mädels für ihre tolle Saison ein leckeres Eis zu spendieren? Eben!

Aufbau spielte mit: Adina Heller, Maria Speer, Julia Thurm, Michelle Illgen, Vivien Klöppel, Linda Beyer, Jenny Müller, Franziska Pörsel, Jennifer Vogel, Vanessa Jahr

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Annekathrin Leipnitz

HBV Jena – SV Aufbau Altenburg  19:19 (11:8) 12.03.2016 HBV Jena – SV Aufbau Altenburg

Noch ein Schritt bis zum großen Glück: Aufbau-Mädels greifen nach Meisterschaft

Nicht ohne Grund ist auf den Handballnachwuchs des SV Aufbau Altenburg seit Jahren Verlass, betont die Abteilungsleitung der Sektion doch immer wieder, wie wichtig die Arbeit mit den Jüngsten ist. Auch in diesem Jahr kann sich ein Team für die tolle Saisonleistung belohnen und mit einem Landesmeistertitel zur Freude aller beitragen. Diesmal hat es die weibliche Jugend B in der Hand, in ihrem letzten Saisonspiel den Traum vom Titel perfekt zu machen.

Die Mannschaft von Ex-Spielerin Franziska Bärbig hat in der laufenden Saison nicht ein einziges Mal verloren und steht vor der letzten Partie absolut verdient auf dem 1. Platz. Im Top-Spiel um die Meisterschaft kämpften sich die jungen Altenburgerinnen am vergangenen Wochenende gegen den derzeitigen Tabellenzweiten HBV Jena durch ein schwieriges Match, behielten jedoch die Nerven und konnten ein Unentschieden aus der Lichterstadt mit auf die Heimreise nehmen. Während die Truppe im Hinspiel im Goldenen Pflug noch deutlich mit 19:13 siegte, gestaltete sich der Wettstreit in Jena deutlich spannender. Nach einer kurzen Abtastphase konnten sich die Aufbau-Mädels zunächst auf 3:5 und 4:6 in Front schieben. Es folgte jedoch die Auszeit der Gastgeber, die die Sieben von Bärbig aus dem Konzept brachte. Zwar agierte der Abwehrverband weiterhin recht agil, im Angriff lief aber wenig bis gar nichts mehr zusammen. Diese Schwächephase nutzte Jena um sich bis zur Halbzeit über das 6:6, zum 9:7 und 11:8 abzusetzen.

Keine Frage, in Halbzeit zwei musste sich etwas ändern, wollte man nicht so kurz vor dem Ziel die erste Niederlage der Saison kassieren und damit den Titel aufs Spiel setzen. Bärbig machte ihrem Team ruhig und bestimmt klar, dass vor allem im Zug zum Tor deutlich mehr Engagement und Selbstvertrauen nötig sein würde. Gesagt, getan! Aus einer guten Torhüterarbeit und einer stabilen Abwehr heraus lief auch im Angriff wieder deutlich mehr nach Plan, sodass die Aufbau nach wenigen Minuten beim 11:11 den Ausgleich wieder hergestellt hatten. Danach konnte die Führung kurzzeitig gar zum 13:15 ausgebaut werden. Kurzer Schockmoment dann jedoch, als die beiden Debütantinnen im Frauenteam, Jennifer Vogel und Vivien Klöppel, kurz nacheinander aufgrund von Verletzungen das Feld verlassen mussten. Das Aufbau-Spiel litt unter dieser Dezimierung zusehends, wodurch Jena zehn Minuten vor Ultimo auf 16:17 herankam. Bis zum Schluss kämpften beide Teams nun verbissen um den Sieg. Letztlich blieb es allerdings bei der gerechten Punkteteilung. Die Entscheidung um die Meisterschaft war damit vertagt. Die besten Chancen auf die Goldmedaille hat jedoch weiterhin das Aufbau-Team. Durch das bessere Torverhältnis und den Sieg im direkten Vergleich kann sich die Mannschaft sogar eine Niederlage beim letzten Saisonspiel leisten – wenngleich das dem Anspruch der Equipe natürlich nicht entspräche.

Sollten Sie am Wochenende, genauer gesagt am Sonntag, den 20. März, also noch nichts vorhaben, können wir nur empfehlen, gemeinsam mit der Mannschaft nach Auma zu fahren. Denn dort spielen die Skatstädterinnen ab 12.15 Uhr um die Meisterschaft – und was kann es schöneres geben, als live dabei zu sein, wenn die Aufbau-Mädels ihrer Favoritenrolle gegen den Tabellenletzten gerecht werden und ihren großen Triumph feiern?!

Aufbau spielte mit: Adina Heller, Maria Speer, Julia Thurm, Marie Heinze, Vanessa Jahr, Vivien Klöppel, Linda Beyer, Jenny Müller, Franziska Pörsel, Jennifer Vogel

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Annekathrin Leipnitz

SV Hermsdorf – SV Aufbau Altenburg  10:24 (6:11) 16.01.2016 SV Hermsdorf – SV Aufbau Altenburg

Verlustpunktfreier Spitzenreiter

Die weibliche B-Jugend des SV Aufbau Altenburg bleibt auf der Erfolgswelle und feiert im fünften Saisonspiel den fünften Sieg. Gegen den direkten Tabellennachbarn aus Hermsdorf war eigentlich nur die Anfangsphase ausgeglichen (3:3), danach zündete der Aufbau-Express und sicherte sich einen souveränen 10:24-Auswärtserfolg. Dank des besseren Torverhältnisses steht das Team von Trainer Franzika Bärbig vor dem HBV Jena weiter auf dem ersten Tabellenrang.

Nach der Abtastphase dominierten zunächst viel Ballverluste und technische Fehler das Spiel. Der Kampf um die Tabellenspitze war eröffnet und den Jugendlichen die Nervosität deutlich anzumerken. Nach 15 Minuten hatte sich die Altenburger Mannschaft aber gefangen und konnte vor allem Abwehrverband vermehrt Erfolge feiern: Abpraller vom Gegner sichern und deren Ballverluste für sich selbst behaupten. Dazu gesellte sich eine gut aufgelegte Adina Heller im Tor, die wichtige Bälle hielt und Vivien Klöppel im Angriff, die mit insgesamt elf Treffern zur erfolgreichsten Werferin der Partie avancierte. Einziges Manko in der ersten Halbzeit war die Tatsache, dass die Skatstädterinnen zu oft in den kraftraubenden Kampf ins 1:1 gingen, anstatt sich auf ihr Kombinationsspiel zu verlassen. Keine leichte Situation für Trainerin Bärbig, hatte sie doch lediglich sechs Feldspielerinnen und zwei Torhüterinen zur Verfügung.

In der zweiten Halbzeit sollte sich sowohl dieser Fakt als auch die Abwehrleistung noch einmal deutlich verbessern, sodass die Gäste aus Hermsdorf Mitte der weiteren Spielzeit endgültig die Segel in den Sand setzten und die Altenburger gewähren ließen. Linda Beyer zeigte ein gutes Umschaltspiel und ging zielstrebig in die Konter, Jennifer Vogel und Vivien Klöppel erwiesen sich als sichere Siebenmeterschützen und Franziska Pörsel macht ihr langersehntes Tor. Auch die Langzeitverletzte Vanessa Jahr feierte ein gelungenes Comeback und konnte sich ebenfalls in der Torschützenliste verewigen, genau wie Michelle Illgen, die sich auf ungewohnter Position nach einigen Anlaufschwierigkeiten gut zu Recht fand. Ein großer Dank des Team geht an Maria Speer, die sich nach ihrem Spiel in der weiblichen Jugend C noch mit auf die Reise nach Hermsdorf machte, um der Mannschaft auszuhelfen.

„Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden. Die Mädels stehen verdient auf dem ersten Tabellenplatz. Nun müssen wir uns auf den 13. Februar fokussieren“, bilanzierte Trainer Bärbig nach dem Spiel. Dann wird das Team zu Hause gegen den HBV Jena antreten – es steht also erneut ein Spiel im Kampf um die Tabellenspitze auf dem Plan.

Aufbau spielte mit: Adina Heller, Maria Speer, Michelle Illgen (3 Tore), Vanessa Jahr (2), Vivien Klöppel (11/2), Linda Beyer (3), Franziska Pörsel (1), Jennifer Vogel (4/1)

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Annekathrin Leipnitz

SV Aufbau Altenburg – TSV Eisenberg  40:19 (20:10) 25.10.2015 SV Aufbau Altenburg – TSV Eisenberg

Im ersten Saisonspiel gegen den Tsv Eisenberg fegte die Mannschaft von Aufbau Altenburg die Gäste aus Eisenberg mit 40:19 aus der Halle und sicherte sich somit den ersten Saisonsieg. Die Nervosität vor dem Spiel war sehr groß, schließlich war es das erste Spiel ohne die „alten“ Spielerinnen, die jetzt in der B-Jugend spielen. Gleich ab der ersten Minute zeigte sich aber, dass alle Sorgen, die sich vor dem Spiel gemacht wurden, völlig unbegründet waren, und man dominierte das Spielgeschehen. So stand es nach knapp 5 Minuten 5:1. Das schnelle Angriffsspiel und die gutstehende Abwehr überforderte die Gäste aus Eisenberg immer wieder und ihre Würfe fanden, auch aufgrund einer guten Torhüterleistung, kaum einen Weg ins Netz. Die einfach gewonnen Bälle wurden in schnellen Kontern nach vorne gespielt und man konnte sich schnell auf 9:3 absetzen. Mitte der ersten Halbzeit ließ die Konzentration etwas nach, und Eisenberg schaffte doch noch ein paar Tore, was aber nicht weiter schlimm war, da Altenburg im Angriff weiter fleißig Tore warf. 11:6 der Spielstand nach 15 Minuten. Durch endlich wieder konsequenteres Zufassen in der Abwehr, gelang Eisenberg fast gar keine Aktion mehr und Altenburg baute seinen Vorsprung auf 15:8 aus. Das hatte eine Auszeit der Gäste nach gut 17 Minuten zu folge. Aber auch das half nichts, Eisenberg warf in den letzen Minuten der ersten Halbzeit nur noch 2 Tore. Altenburg traf jedoch munter weiter und konnte mit einer souveränen 20:10 Führung in die Halbzeitpause gehen. In der Pause gab es nicht viel zu bemängeln, außer ein paar kleine Unkonzentriertheiten in der Abwehr der Gastgeber. Die 2.Halbzeit begann wie die erste aufgehört hatte: Die Altenburgerinnen warfen weiter fleißig Tore und Eisenberg schaute zu. Durch den hohen Vorsprung, den man sich in der 1.Halbzeit erarbeitet hatte, konnten nun auch die jüngeren Spielerinnen ihre Erfahrungen sammeln. Die „kleinen“ machten ihre Aufgabe sehr gut. Auch wenn es noch nicht mit Toren geklappt hatte, standen sie in der Abwehr sicher und ließen ihren Gegnerinnen kaum eine Chance. Da Altenburg sich nach etwa 33 Minuten auf 26:11 abgesetzt hatte, nahm die Trainerin der Gäste die nächste Auszeit. Das brachte nicht viel, da Altenburg technisch überlegen war. Auch in der Abwehr standen die Gastgeber sehr sicher und Eisenberg hatte keine Ideen wie sie diese Abwehr hätten knacken können. Durch diese konzentrierte Arbeit in der Abwehr, ließen sich leicht Bälle gewinnen, die dann schnell nach vorne gespielt wurden. Die Gäste waren mit dieser Schnelligkeit der Gastgeber total überfordert und konnten teilweise nur zuschauen. Bei einem Spielstand von 35:16 nach etwa 42 Minuten war das Spiel gewonnen und Trainer Marcus Mehner konnte auf allen Positionen rotieren. So spielten fast alle Spielerinnen auf unbekannten und, teilweise auch unbeliebten Positionen. Auch das klappte ohne Probleme und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte man kurz vor Ende des Spieles noch das 40.Tor erzielen.

Aufbau spielte mit: Anne-Kathrin Schmidt (Tor), Maria Speer (Tor), Paula Böhme, Marie Heinze (10 Tore), Julia Thurm (9), Laura Neyer (8/1), Nina Kirmis (3), Marie Kluge, Hannah Kirmse (10), Jenny Hutter

 

Ein Artikel von:
Olaf Schmidt

HSV Apolda 1990 – SV Aufbau Altenburg  14:21 (4:8) 24.10.2015 HSV Apolda 1990 – SV Aufbau Altenburg

Aufbau-Mädels behalten weiße Weste

Die weibliche B-Jugend bleibt weiter verlustpunktfrei und kann nach dem Auftaktsieg gegen Ziegelheim auch auswärts überzeugen. Beim derzeitigen Tabellenletzten aus Apolda erarbeitete sich das Team von Trainerin Franziska Bärbig einen ungefährdeten 14:21-Erfolg. Mit 4:0 Punkten feierte die Mannschaft damit einen gelungenen Saisonauftakt.

Bereits vor dem Spiel verständigte sich das Team auf die klare Marschroute, mit schnellen Konter einfache Torerfolge zu feiern, doch genau bei diesem Unterfangen ergaben sich ungewohnt große Schwierigkeiten. Die Juniorinnen aus der Skatstadt hatten enorme Probleme im Technik-Regel-Bereich, bekamen die kleine runde Kugel einfach nicht zu fassen, verpassten Tor und Mitspielerinnen um Meter und standen sich damit eigentlich selbst im Weg. Entsprechend mussten sich die Mädels in ein aufreibendes 1:1-Spiel begeben, das natürlich deutlich mehr Kraft kostete. Vorteilhaft für die Altenburgerinnen war dabei allerdings, dass die Gastgeber aus der Glockenstadt kaum etwas entgegenzusetzen hatten. Demzufolge konnten die Aufbau-Mädels selbst schalten und walten, und das magere 4:8 zur Halbzeit noch optimieren.

Dazu nutzten sie dann auch die zweite Halbzeit, in der es deutlich besser zusammenlief. Zwar wurde nicht zwingend der trainierte Kombinationshandball gespielt, erfolgreich gestaltete sich das Angriffsgeschehen aber dennoch. Grund dafür war vor allem die Steigerung beim Torabschluss, die es sogar zuließ den eigentlich schwachen Angriffsbemühungen der Gastgeberinnen noch einmal zehn Tore zu gewähren. Am 7.11. trifft das Team vor heimischem Publikum auf den SV Blau-Weiß Auma, der bislang keinen Punkt holen konnte, und demnach sicherlich höchstmotiviert in die Sporthalle Süd-Ost reisen wird.

Aufbau spielte mit: Vanessa Jahr, Adina Heller, Michelle Illgen, Jenny Müller, Jennifer Vogel, Franziska Pörsel, Vivien Klöppel und Maria Speer

Ein Artikel von:
Annekathrin Leipnitz