1. Männer von Aufbau Altenburg feiert den Aufstieg 2017 1. Männer von Aufbau Altenburg feiert den Aufstieg 2017

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Letztes Spiel, Sieg –und Aufstieg in die Thüringenliga,
die 1. Männer des SV Aufbau Altenburg feiert ausgelassen die Meisterschaft in der Landesliga und bedankt sich beim Publikum.

Ebenso wurden Lothar Doering  als langjähriger Trainer der 1. Männermannschaft des SV Aufbau Altenburg und Helge Schörnig als Mannschaftsbetreuer verabschiedet.  Danke!!!!

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Handball-Administrator

Aufbau Oldies nur Turnierletzter! Aufbau Oldies nur Turnierletzter!

Thür. Bestenermittlung Ü 36

Am vergangenen Wochenende suchte der Thür. Handballverband wieder einmal die besten „Oldie“ Handballer, sprich Bestenermittlung der Ü 36jährigen war angesagt. Austragungsort die Suhler Sporthalle Wolfsgrube. Dabei ein erlesenes Feld ehemaliger Oberligisten vom HSV Suhl, Motor Arnstadt, Sonneberger HV und den Aufbau Handballern. Ihnen ereilte allerdings kurzfristig Besetzungsprobleme, so das gar Ersatzkeeper Sven Groß sozusagen “im hohen Alter” sein erstes Turnier als Feldspieler absolvieren musste. Das die vier Mannschaften mit völlig konträren Zielvorstellungen angereist waren sollte sich schnell herauskristallisieren. Während die Arnstädter und Altenburger Oldies mehr zum Spaß an der Freud den Ball bewegen wollten, waren die Suhler Hausherren genau wie das Team aus Sonneberg „Gekommen um zu siegen“! So bestand das Aufgebot letzterer gar aus einer Mischung aktueller Thüringenliga Spieler und zudem noch verstärkt mit den ehemaligen Sonneberger Handballdenkmälern Roman Gurtowoy und Konstantin Zelenow. Gleich im ersten Turnierspiel trafen Suhl und Sonneberg aufeinander, trennten sich 15:15 unentschieden und mussten zum Leid der beiden anderen Teams nun auf Torejagd um den Turniersieg gehen.
Aus verständlichen Gründen gab es somit für die Skatstädter, die zudem das deutlich älteste Team stellten, nicht viel zu holen und eigentlich hatte man auch nur im Spiel gegen das Arnstädter Team eine reelle Siegchance. Dort führten die Aufbau Männer zur Pause nämlich mit 8:7 noch knapp, verloren dann in der Endphase aber doch noch mit 12:16. Gegen das Suhler Team hatte man dann erwartungsgemäß keine Chance und so holte man sich eine 9:32 Klatsche ab. Nicht anders die Tempohatz gegen die Spielzeugstädter die mit 10:35 sein Ende fand, was schließlich nur den vierten Rang in der Endabrechnung bedeutete. Den Sieg holten sich dann schließlich auch nicht ganz unverdient die Sonneberger Handballer, die sechs Tore mehr als Suhl geworfen hatten.
SV Aufbau mit: Kießhauer,
Groß, Perkowski, Neumann, Pickmann, Kerste, Jeßnitzer
Trainer Christian Will, L.p.

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Lutz

SV Aufbau Altenburg – HSV Apolda 2  24:33 (14:16) 07.11.2015 SV Aufbau Altenburg – HSV Apolda 2

Erste kassiert derbe Heimschlappe

Die erste Männermannschaft des SV Aufbau Altenburg hat gegen den derzeitigen ungeschlagenen Tabellenführer aus Apolda eine deftige Heimniederlage kassiert. Dabei sah es vor der Partie, in der André Werrmann sein langersehntes Comeback feierte, und das Team mit neuen Trikots des Hauptsponsors der Altenburger Brauerei auflief, eigentlich nach einem vielversprechendem Spiel aus. Letztlich wog der Ausfall von Florian Schörnig, Sascha Kranz und Florian Pohle in der Summe dann aber zu viel, fehlten der Mannschaft von Coach Lothar Doering, der innerhalb der Woche seinen 65. Geburtstag feierte, wieder einmal die Alternativen.

Bis die Aufbau-Männer überhaupt in die Spur fanden, hatte das junge aber eingespielte Gäste-Team bereits losgelegt wie die Feuerwehr und sich nach wenigen Spielminuten mit 0:4 in Front geschoben. Erst danach begannen auch die Hausherren mit dem Handballspiel und hatten sich nach 15 Minuten beim 5:6 in die Partie gekämpft. Allerdings folgte dann der erste herbe Rückschlag für die Doering-Truppe: Abwehrchef Daniel Abt musste wegen einer Rückenblockade verletztungsbedingt das Spielfeld verlassen und fiel für den Rest des Matches aus. Nach drei fehlenden Akteuren schied demnach nun bereits Spieler Nummer 4 aus – eine Lücke, die Doering mit dem derzeitigen Kader einfach nicht kompensieren kann. Dennoch sprangen nun die jungen Talente, angeführt und geleitet durch Kapitän Ronny Bärbig, in die Bresche und hielten die Skatstädter bis zum 14:16 Halbzeitstand absolut im Spiel.

In den zweiten 30 Minuten konnten die Altenburger allerdings nicht an die Leistung anknüpfen und mussten sich einer gut ausgelegten Apoldaer Mannschaft immer weiter beugen. Spätestens beim 18:20 verlor die Doering-Equipe den Anschluss und musste beim Stand von 20:27 die zweite Saisonniederlage hinnehmen. Während Aufbau mangels Kraft und Alternativen erneut punktlos bleibt, sicherten sich die Gäste absolut verdient beide Pluspunkte. Für die Erste bedeutet dies wiederum, dass die Mannschaft weiterhin Zeit braucht, um sich zu finden und die jungen Nachwuchstalente weiter in den Kader zu integrieren.

Da das nächste Spiel in Königssee bereits abgesagt wurde, tritt das Team nun am 22.11.2015 nun das nächste Mal im Punktspielbetrieb an. Dann reist die Mannschaft zum direkten Tabellennachbarn nach Jena und will unter Beweis stellen, dass sie durchaus bestrebt ist, sich im oberen Tabellendrittel festzubeißen.

Aufbau spielte mit: Kießhauer, Wolf, Heuschkel (3 Tore), Bärbig (7), Krause, Abt, Bertus (4), Brandl, Werrmann (5), Unger (3), Gräser, Härtel (2)

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Annekathrin Leipnitz

Nächster Derby-Sieg blieb aus!!!  SV Aufbau Altenburg I : HSV Ronneburg  27:28(11:14) 17.01.2015 SV Aufbau Altenburg I : HSV Ronneburg

Derby-Stimmung im Goldenen Pflug  – Sieg war möglich!!!

Für die erste Männermannschaft des SV Aufbau Altenburg sieht es momentan nicht rosig aus. Der letzte Sieg wurde im Kreisderby gegen den LSV Ziegelheim erspielt. Am letzten Wochenende  musste mit Ernüchterung festgestellt werden, dass wieder einmal der Tabellenletzte als Sieger aus der Altenburger Halle ging.
Letzten Samstag nun gab es wieder ein Derby. Gast war diesmal der HSV Ronneburg der mit vielen Fans und sehr optimistisch in den Altenburger Handball-Tempel kam. Ca. 300 Fans wollten ein berauschendes Handballspiel erleben und sorgten für eine tolle und jederzeit faire Stimmung.
Das Spiel begann sehr konzentriert von beiden Teams. Auf beiden Seiten fehlten verletzungsbedingt wichtige Spieler. So mussten die Gäste auf ihren Allrounder Mirko Alexy und die Altenburger auf Moritz Fick und Abwehrmann Andre Werrmann verzichten. Trotzdem entwickelte sich ein gutes Spiel. Allerdings zeigte sich schon in der Anfangsphase, dass mit Oliver und Florian Schörnig der Altenburger Rückraum doch ein wenig unterbesetzt war. Durch ein schnelles Spiel gelang es auf beiden Seiten doch sehenswerte Tore zu erzielen. Bis zum Spielstand von 11:12 nach 23 Minuten war alles noch offen. Jetzt ließ bei den Altenburgern die Konzentration ein wenig nach. Zu schnelle und unplatzierte Bälle aus dem Rückraum  und unnötige technische Fehler der Altenburger öffneten das Ronneburger Spiel. Durch ein sicheres Konterspiel waren es jetzt die Ronneburger Stockhaus und Stötzner die den Altenburgern den ersten größeren Rückstand beifügten. In dieser schwachen Phase der Gastgeber war es Schlußmann David Kießhauer, der schlimmeres verhinderte und den 11:14 Halbzeitstand im Rahmen hielt.
Lothar Doering beschwor seine Mannschaft in der Halbzeit, nochmal mehr Konzentration und Aggressivität in das Spiel zu bringen, um es wieder zu drehen.
Fruchtende Worte zu Beginn der 2. Halbzeit. Man konnte nach schönen Treffern wieder auf 16:18 anschließen und die Gäste ein wenig unter Druck setzen. Plötzlich wieder der Black Out der Gastgeber. Lustlosigkeit und mangelnde Laufbereitschaft in der Abwehr der Altenburger, sowohl zu viele Fehlwürfe von allen Positionen drehten den Spielverlauf.
Die Ronneburger, die an diesem Tag bei weitem nicht den besten Tag hatten, zogen auf 19:25 weg. Noch dazu kamen einige fragliche Zeitstrafen von den Unparteiischen, die aber das Spiel ansonsten gut im Griff hatten.
Nach diesem Rückstand standen die Altenburger wieder auf und wehrten sich gegen eine sich ansagende Klatsche. Stück für Stück verbesserte man das Ergebnis und die Ronneburger waren sich des Sieges sehr sicher.
Zehn Minuten vor Schluss verletzte sich der achtfache Altenburger Torschütze, Oliver Schörnig, an der Wade und musste ausgewechselt werden. Trotzdem oder gerade jetzt stand ein Altenburger Team auf der Platte welches nochmal alles gab. Leider gelang nur noch der Anschlußtreffer zum 27:28 und ein erhoffter und auch verdienter Punktgewinn blieb aus. Die Schlußphase des Derbys gewannen die Altenburger mit 8:3 Toren aber am Ende setzte die eingespieltere und vor allem clevere Mannschaft aus Ronneburg durch und gewann knapp.
Die rote Laterne steht jetzt in Altenburg. Allerdings sind die letzten vier Plätze der Tabelle, von denen wahrscheinlich zwei absteigen werden, noch lange nicht vergeben. Diese Spiel hat wieder gezeigt, dass die Mannschaft von Lothar Doering im Stande ist auch in dieser Liga guten Handball zu zeigen. Allerdings fehlt hier die Beständigkeit und die Kaltschnäutzikeit der Altenburger.  Der Weg welchen die junge Mannschaft geht ist richtig muss aber langsam wieder mit Siegen belohnt werden.

Aufbau spielte mit: David Kießhauer, Michael Wolf, Nico Bertus 1 Tor, Florian Schörnig 5, Chris Unger 1,
Daniel Abt 4, Denny Gläser 1, Paul Härtel 4, Tino Härling 3, Tim Krause, Oliver Schörnig 8, Ronny Bärbig

Olaf Schmidt

Ein Artikel von:
Olaf Schmidt

Derbysieg !!! Derbysieg !!!

Thür.Liga
SV Aufbau Altenburg – LSV Ziegelheim 29:23 (12:14)

14 Jahre Derbyabstinenz haben Begehrlichkeiten hinterlassen und so pilgerten am Samstagabend rund 700 Zuschauer in den Altenburger Goldenen Pflug und bildeten den perfekten Rahmen für ein gelungenes Großsportereignis des Altenburger Landes. Das bei aller Brisanz Spannung, gegenseitige Akzeptanz und Fairness auf dem Spielfeld und den Rängen jederzeit gewahrt blieben, stellt Spielern wie Fans ein gelungenes Zeugniss eines unterhaltsamen Abend aus.
Das das Altenburger Land das Derby braucht und die Fans danach lächzen war frühzeitig zu erkennen, denn rund eine halbe Stunde vor Spielbeginn ging rund um den Altenburger Sporttempel fast nichts mehr und so musste die Begegnung dann mit fast zehn minütiger Verspätung vom Dresdener Schiedsrichtergespann angepfiffen werden. Dabei sollte die gewaltige Kulisse zunächst ihre Spuren hinterlassen, denn beide Mannschaften erstarrten nahezu davor und hatten noch gar keine rechte Konzentration für kontrolliertes Spielgeschehen und sicheren Torabschluss. So blinkte von der Anzeigetafel nach vier Spielminuten immer noch das 0:0, obwohl beide Teams sich eigentlich schon genügend Chancen erspielt hatten. Chris Unger war es dann vorbehalten den Torreigen zu eröffnen, als er sich über Rechtsaußen durchgetankt hatte und den Ball über Steve Rüger in die Maschen jagte. Nun konnte es also los gehen, wobei die Gäste immer noch so ihre Schwierigkeiten hatten und das vor allem mit Aufbau Schlussmann David Kießhauer, der zunächst fast unüberwindbar schien. Irgendwie brachte dieser immer noch ein Körperteil an den Ball und hatte somit großen Anteil an der 3:0 und 4:2 Führung der Hausherren. Der LSV reagierte und brachte den Langzeitverletzten Oliver Kunz auf die Platte. Und der war auch gleich voll da. Nach gleich vier missglückten Kreisanspielen der Altenburgern schnappte sich Steffen Moritz den Ball und schickte den 20jährigen in die Spur den kein Aufbau Spieler folgen konnte. 5:6 nach fast einer Viertelstunde, so schnell kann es gehen. Von nun an kontrollierte der MHV-Liga Absteiger das Spielgeschehen, offenbarte zudem deutlich mehr Herz und Leidenschaft und so drohte beim 9:12 den Altenburgern richtig Ungemach. Dies konnte man mit zwei herrlichen Treffern der beiden Youngster Tim Krause und Nico Bertus gerademal noch abwenden und so ging es mit einer verdienten 14:12 Gästeführung in die Pause.
Als gleich nach dem Wechsel Robert Kühnert das 12:15 gelang, hätte wohl niemand glauben können, dass dies für die nächsten acht Minuten der letzte LSV Treffer sein sollte, stattdessen die Altenburger sieben „Buden“ am Stück machen würden. So geschehen zwischen der 31. und 38. Spielminute, Aufbau führte plötzlich 19:15 das Spiel war gedreht, endlich waren die Hausherren im Spiel. Zudem, wer weiß was Aufbau Trainer Doering „geritten“ hatte zur Pause die Torhüter zu wechseln, da David Kießhauer richtig stark gehalten hatte. Aber Doering sollte eine glückliche Hand haben, denn mit Michael Wolf kam ein ebenso starker Mann an dem sich die Ziegelheimer mittlerweile die Zähne auszubeißen schienen. Nur noch einmal kamen die Gäste bedenklich näher beim 21:20 in der 45.Spielminute, die Führung aber wollten die Altenburger nicht mehr her geben, das war jetzt jedem offensichtlich. Dafür arbeitete jetzt die Abwehr mit den überragenden Mittelblock von Andre Werrmann, Olli Schörnig und Tino Härling so richtig. Zudem versenkte Aufbau Kapitän Ronny Bärbig alle seine fünf Siebenmeter eiskalt, was sehr wichtig war, denn die LSVer zeigten bei ihren acht Versuchen immerhin drei Mal Nerven. Als fünf Minuten vor dem Ende Olli Schörnig den Ball zum 26:21 ins Netz wuchtete war die Party endgültig entschieden. Am Ende konnten die Altenburger mit ihren Fans einen verdienten Heimsieg bejubeln, der zustande kam weil der LSV stark begann, dann merklich abbaute und die Hausherren mit einer deutlichen Leistungs-und Willenssteigerung in der zweiten Halbzeit den Erfolg sich einfach auch erkämpfte. Beide Mannschaften trennen jetzt drei Punkte und beide werden noch viel Schweiß für den Klassenerhalt rinnen lassen müssen. Egal aber wie es kommt, auf ein was dürfen sich alle Handballfans schon mal freuen, am 2.Mai nächsten Jahres das Derby des Altenburger Landes, dann in Ziegelheim.

SV Aufbau mit: Kießhauer, Wolf
Unger (2), Bärbig (6), Krause (2), Fick (1), F.Schörnig (3), Bertus (3),
Werrmann (1), Gräser (2), Härling (3), O.Schörnig (6),

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Olli nach dem Spiel:

Olli, glücklich mit dem Spielausgang ?
„Ich bin total happy, wir haben solange auf dieses Derby gewartet, dann diese Kulisse und jetzt noch der Sieg, herrlich!“

Du warst in der zweiten Halbzeit der „Mann des Spieles!“?
„Mir doch Sch… egal, Handball ist Mannschaftssport. Zudem waren unsere beiden Torhüter heute einfach geil drauf, sorry große Klasse !

Ab wann hast Du an den Sieg geglaubt ?
„ Ich hatte nur in der ersten Halbzeit leichte Zweifel, als wir dann den Pausenrückstand in den Vier-Tore Vorsprung umgewandelt hatten, war ich mir sicher, dass wir uns das nicht mehr nehmen lassen.

L.p.

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Lutz

Derby am Samstag 20.00 Uhr ! Derby am Samstag 20.00 Uhr !

SV Aufbau Altenburg – LSV Ziegelheim

Fast auf den Tag genau 14 Jahre ist es her, dass sich die beiden nur 15 Kilometer entfernten Traditionsvereine des Altenburger Landes in einen Punktspiel gegenüberstanden. Heutige E, D oder C-Jugendspieler beider Vereine waren noch nicht geboren, der Handballtempel Wieratalhalle existierte gerade mal auf dem Reißbreit, an den Goldener Pflug war überhaupt noch nicht zu denken. 19:19 endete damals vor rund 300 Zuschauern in der Süd-Ost Sporthalle das letzte Spiel gegeneinander, der LSV wurde dann Meister, Aufbau Fünfter, danach ging man unterschiedliche Wege für lange Zeit. 14 Jahre lang trennten mindestens eine Liga die Vereine, fast die Hälfte der Zeit gar zwei. Nun endlich gehören sie wieder einer Spielklasse an, es wird also höchste Zeit für ein Aufeinandertreffen. Es ist also soweit, das Derby des Altenburger Landes steht bevor und so schaut Handball- Thüringens an diesen Samstag in Richtung Skatstadt, wo Spieler und Fans sicherlich ab 20.00 Uhr die Stimmung im Goldenen Pflug so richtig pulverisieren werden.

Brisanz hat diese Begegnung reichlich zu bieten, ein Blick auf die aktuelle Tabellenkonstellation verrät beide Mannschaften brauchen jeden Punkt. Dabei stehen vor allem die Aufbau Männer nach zuletzt drei Heimpleiten gehörig unter Druck, zudem haben die Gäste schon fünf Punkte mehr auf der Habenseite. Diesen Rückstand auf lediglich noch drei zu verkürzen ist fast schon Pflicht, eine erneute Niederlage wäre zumindest erst einmal gleichbedeutend mit der Roten Laterne unter dem weihnachtlichen Gabentisch. Zudem haben die Ziegelheimer ja immerhin noch die Option auf das Rückspiel, welches zwar erst am 2.5.15 über die Bühne geht, aber immerhin für den Ernstfall dann noch ausstehen würde..

14 Jahre sind eine lange Zeit, wer weiß das nicht. Die Spieler von damals waren natürlich andere, als die die an diesen Samstagabend auflaufen werden, aber stopp, nicht alle. Man glaubt es kaum, aber je ein Spieler auf beiden Seiten wird mit Sicherheit ein De’ja’vu Erlebnis erleben. Sowohl Ronny Bärbig bei den Altenburgern, als auch Steffen Moritz beim LSV, die beide ihre Mannschaften als Kapitän aufs Feld führen werden, wissen wie sich solch ein Derby des Altenburger Landes anfühlt und brennen sicher genauso darauf wie damals, als sie als junge Heißsporne die Halle betraten. Und sogar gar ein dritter Spieler steht zu dem noch in Standby. In Folge der Verletzungsmisere haben die Ziegelheimer kurzerhand noch einmal den in zwei Monaten 40 Jahre alt werdenden Knut Harles aktiviert, der den Altenburgern beim Spiel in Süd-Ost damals vier „Buden“ eingeschenkt hatte, und SV Aufbau Keeper jetzt mal aufgepasst und hingehört, dessen berüchtigte „Heber und Dreher“ immer noch als gefürchtet gelten.
Irgendwie aktiv sind die meisten der Spieler von damals noch, wenn auch als Trainer oder Spieler in den unteren Mannschaften. Und so werden am Samstagabend am Spielfeldrand die Kießhauer, Becker, Perkowski, Vincens, Jeßnitzer, Reusch und Wagenbreth auf der einen Seite sicherlich genauso mit fiebern wie die Dennstedt, Etzold, Knöfler, Graichen, Kühnert, Zielke, Pößiger und natürlich Torsten Urwank (LSV Coach) auf der anderen.
Die Zeiten haben sich geändert und so sind für das Tore werfen jetzt andere Namen in der Pflicht und da wird die Anspannung hüben wie drüben sicher nicht minder groß sein, denn es ist mit reichlich Zuschauerzuspruch, am letzten Spieltag des Jahres zu rechnen, wohl vor allem aus dem Handballdorf dürfte eine kleine Völkerwanderung erwartet werden.
So ganz aus den Vollen schöpfen können beide Teams nicht, wenn gleich die verletzungsbedingten Ausfälle auf LSV Seite mit Oliver Kunz und Andre Heinig natürlich so richtig schmerzen. Bei den Altenburgern wiegen wohl vor allem die Abgänge von Spielmacher Bennet Leuschke und Allrounder Moritz Pohle schwer, für die bisher noch niemand adäquat in die Bresche zu springen vermag. Zudem war hinter vorgehaltener Hand zu hören das zwei weitere wichtige Spieler den Altenburger fehlen könnten. Bei Moritz Fick macht die lädierte Schulter weiter Schwierigkeiten und Patrick Beer wurde von Trainer Lothar Doering unter der Woche aus dem Kader „geschmissen“. Ob das gerade unmittelbar vor dem Derby noch sein musste, naja? Und so können die Hausherren eigentlich nur auf ihre Ausgeglichenheit bauen, wo jeder Spieler eigentlich zum „Man oft the Match“ avisieren könnte.
Etwas anders die Situation bei den Ziegelheimern, dort dürfte mit Spielmacher Steffen Moritz der Dreh-und Angelpunkt des Spieles bereits im Vorfeld klar benannt sein. Nur wenn die Altenburger dessen Bewegungsradius, seinen Torriecher und seine Anspiele auf die Nebenleute einigermaßen eindämmen können, nur dann haben sie wohl überhaupt Siegchancen.
Aber egal wie es kommt, nach 14 Jahren Abstinenz haben die Handballfans des Altenburger Landes endlich wieder ein Derby verdient und dass dieses spannend, fair und gutklassig bis zur letzten Sekunde verlaufen möge, darauf dürften wohl alle hoffen.

Die Aufgebote für den Samstag:

SV Aufbau Altenburg:

Tor: Michael Wolf, David Kießhauer
Feld: Ronny Bärbig, Moritz Fick, Nico Bertus, Steven Heuschkel,
Oliver Schörnig, Daniel Abt, Danny Gräser, Andre Wermann,
Paul Härtel,Florian Schörnig,Tim Krause, Tino Härling,

LSV Ziegelheim

Tor: David Püschel, Steve Rüger,
Feld: Steffen Moritz, Knut Harles, Ronny Wunderlich, Robert
Kühnert, Marcel Jahn, Andreas Biedermann, Thomas Dietrich,
Marcus Klupsch, Robert Tetzner,Kevin Lehmann, Christoph
Woogh, Nico Wildenhain,
L.p.

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Lutz

Erste kommt erneut unter die Räder!  SV Aufbau -VfB Mühlhausen  24:37 (9:20) 15.11.2014 SV Aufbau -VfB Mühlhausen

Gerade mal zwei Wochen ist es her, als die Aufbau Männer vom damaligen Tabellenschlusslicht aus Erfurt regelrecht vorgeführt worden, schon zur Halbzeit mit 7:19 so richtig unter die Räder kamen, was schlussendlich in einer derben 28:37 Niederlage endete. Einheitlicher Tenor der Mannschaft damals, das darf in eigener Halle unter keinen Umständen noch einmal passieren. Weniger das Ergebnis als das WIE es dazu kam waren das was Spieler in Aufregung und Fans in Rage brachte, kein Biss, kein Einsatz, kein Spirit, keine Leidenschaft. Nun zwei Wochen später waren es genau diese Tugenden, die am Samstagabend wohl noch einen drauf setzten und damit eine 24:37 Klatsche besiegelten. Auch wenn unbedingt beachtet werden sollte, dass sich mit dem Vizemeister des Vorjahres eine ganz starke und eingespielte Truppe im Pflug präsentierte, so geht’s einfach nicht! . . . mit dieser Einstellung wird das Verhindern des Abstieges ein Kampf gegen Windmühlen.
Das Unheil nahm eigentlich von der ersten Spielminute an seinen Lauf. Nach fünf Minuten 1:4 zurück, nach zehn Minuten 3:9. Die löchrige Abwehr wurde nur noch von einem an Harmlosigkeit kaum zu überbietenden Angriff überboten. Und weiter ging’s im „Takt“. 6:14 (20.), beim 9:19 (27.) waren es erstmals zehn Tore Differenz. Ratlosigkeit auf dem Feld und leider ebenso auch auf der Bank. Mit Nichten gelang es Spielern und Trainer dem Treiben der Gäste Einhalt zu bieten. Das sich dazu noch zwei Eisenacher Schiedsrichter gesellten die in der Bewertung von Regelwidrigkeiten völlig unterschiedliche Maßstäbe ansetzten, spielte dabei nur eine untergeordnete Rolle. Mit hängenden Köpfen schlichen die Aufbau Männer zum Pausentee, ob sie nach zehn minütiger Pause überhaupt noch einmal zurück kommen würden, war da noch nicht klar. Aber sie mussten schließlich und vor zwei Wochen folgte immerhin eine Wende in der zweiten Halbzeit. Zu der reichte es diesmal nicht ganz, wenn auch jetzt wenigstens im Spiel nach vorn ein Zahn zugelegt wurde, ohne letztlich bei den treuen Fans einen Hauch von Wiedergutmachung realisieren zu können. Denn auch weiterhin waren es die Gäste die schnell spielten, sich Konter erliefen und eine sichere Hand beim Torabschluss offenbarten. Zudem bekamen die Hausherren sechs teilweise völlig überzogenen Zeitstrafen die immerhin 12 Minuten Unterzahl bewirkten verpasst (die Gäste ohne Strafe im zweiten Abschnitt!), damit war man faktisch den Untergang geweiht. Zehn Minuten vor dem Ende schien der beim 19:34 wohl bereits gekommen, 40 Gegentore in eigener Halle drohten eine Minusmarke sondergleichen herauf zu beschwören. Das es dann „nur“ 37 Stück worden war zwei Mühlhäuser Pfostenkrachern und drei Altenburger Torwartparaden zu verdanken, das Ergebniss dennoch wohl aussagekräftig genug.
Was sollte man jetzt tun, verlernen kann man Handball nicht in solcher schnelle, allein mit verstärkten Trainingseinheiten wird da wenig zu machen sein. Seelenmassage ist angesagt, denn noch gibt es genügend Gelegenheiten etwas zu ändern. Die nächste bereits am kommenden Samstag in Goldbach beim Spiel Vorletzter gegen Letzter. Wer dann noch nicht weiß was die Stunde geschlagen hat, dem wird wohl nur noch schwerlich zu helfen sein.

Aufbau mit: Wolf, Kießhauer,
Bertus (1), Bärbig, Krause, Fick(4), F.Schörnig (1), Werrmann (3),
Heuschkel(1), Gräser (1), Härtel (3), O.Schörnig (5), Beer (5),
L.p.

Ein Artikel von:
Lutz

HBV Jena – SV Aufbau Altenburg  29:24 (15:13) 01.11.2014 HBV Jena – SV Aufbau Altenburg

Wenn man von einen Tabellenschlusslicht mit neun Toren aus der eigenen Halle geschossen wird, wie geschehen am vergangenen Samstag gegen den HSC Erfurt, dann droht schon fast der totale Untergang wenn man zu einen auf dem vierten Platz rangierenden Team die Reise antreten muss. Aber alles kam anders und sowohl Trainer Doering als auch Kapitän Bärbig sollten nach den 60 Minuten von Jena fast im Gleichklang von einer spielerischen wie auch moralischen Wiederauferstehung ihres Team sprechen können. Bärbig setzte dann gar noch einen drauf, “Wenn wir etwas konzentrierter geworfen und unsere technischen Fehler minimiert hätten, wäre hier durchaus mehr möglich gewesen!“
Die Begegnung begann, wie konnte es anders sein, mit der Führung der mit breiter Brust auflaufenden Jenenser, die erstmals ihren Spielmacher Ferenc Bergner wieder aufbieten konnten. Aber es dauerte gar nicht so lange, dann setzten die Gäste ihre eigenen ersten Duftmarken und schafften beim 7:6 den Anschlusstreffer. Leider konnten mit Patrick Beer und Moritz Fick zwei Fernwurfschützen nicht aufgeboten werden, so dass zunehmend der Erfolg über die spielerische Linie gesucht werden musste. Aber auch das klappte besser als man hätte vermuten können und so pegelten sich beide Teams fast die gesamte erste Spielhälfte auf einen Zwei-Tore Vorsprung der Hausherren ein. Wie ein Tabellenletzter, auf diesen Platz stehen die Aufbau Männer seit voriger Woche, präsentierte sich dabei das Team überhaupt nicht, erarbeitete sich stattdessen eine Reihe hochkarätiger Torchancen, die allerdings immer wieder mehr oder weniger kläglich liegen gelassen wurden. Zum Glück lief auch beim HBV nicht alles rund oder landete in den Fängen von Aufbau Schlussmann Michael Wolf, so dass der 15:13 Pausenstand schon recht realistisch die ersten 30 Spielminuten wiederspiegelte. So in etwa verlief dann auch der Beginn der zweiten Halbzeit, der ständigen Führung des Jenaer Teams konnten die Altenburger immer wieder den Anschluss entgegensetzen. Fast wie ein Nadelstich muss es den Hausherren dann vorgekommen sein als Daniel Abt in der 42.Spielminute den 19:19 Ausgleich markierte und die Begegnung nun so richtig auf Messers Schneide stand. Zweimal hatten die Gäste gar die Führung auf der Hand, scheiterten aber am Torhüter der Gastgeber. Und ausgerechnet in dieser Phase kam es noch dicker für das Aufbau Team, als sich Florian Schörnig noch eine Hinausstellung einfing. Das Überzahlspiel der Jenaer geradezu perfekt und ehe man sich versah lagen wieder drei Tore zwischen beiden Mannschaften. Dies sollte der Knackpunkt des Spieles gewesen sein, hinten hinaus fehlten dann einfach die Kräfte um sich noch einmal aufzurappeln, um vielleicht noch „Wunderdinge“ zu bewirken. Nun folgt eine Woche Spielpause, dann gastiert mit dem vorjährigen Vizemeister VfB Mühlhausen ein ganz unangenehmer Brocken, aber leichte Gegner gibt es für die Aufbau Männer ja sowieso nicht mehr.

Aufbau mit: Wolf, Kießhauer,
Bertus (3), Bärbig (1), Krause, Abt (5), F.Schörnig (4), Werrmann (4),
Heuschkel (2), Gräser (2), Härtel (1), O.Schörnig (2),
L.p.

Ein Artikel von:
Lutz

Post SV Gera – SV Aufbau Altenburg  11:34 (4:19) 26.10.2014 Post SV Gera – SV Aufbau Altenburg

Erstes Saisonspiel  und erster Punktgewinn für männliche Jugend D
Zum ersten Punktspiel dieser Saison am 26.10.2014 zeigte sich die männliche Jugend D deutlich überlegen beim Gastgeber Post Gera.
In der ersten Hälfte der ersten Halbzeit gingen die Altenburger bereits mit 11:0 in Führung. Nach einigen Spielerwechseln schwächelten die Mannschaft aber konnte dennoch die erste Halbzeit mit 19:4 für sich entscheiden.
Die zweite Hälfte begann mit einer grauenvollen Defensive der Skatstädter und zeigte, dass an der neuen Spielweise vor allem die jüngeren Spieler noch üben und lernen müssen. Glücklicherweise konnte sie der Torhüter William Kratzsch durch seine Glanzleistung die Altenburger vor größeren Blamagen beschützen.
Alles in allem war es aber dennoch eine sehr gute Teamleistung, die mit einem Sieg von 34:11 gekrönt wurde.
Für den SV Aufbau Altenburg spielten: 
Peter Meuschke (2 Tore), Conrad Laue ( 3), Tim Vogeler (10), Elias Bombelka (7), Adam Heilmann
(1), Robby Borngräber (9), Luca Köhler (1), Moritz Richter (1), William Kratzsch, Jonas Quaas, Paul Fischer, Marius Güntner, Wilhelm Friedrich
Silvia Langstein
Ein Artikel von:
Annekathrin Rudolph

Erste mit desaströser ersten Halbzeit !  Aufbau Altenburg – HSC Erfurt  28:37 (7:19) 25.10.2014 Aufbau Altenburg – HSC Erfurt

Thür. Liga
Aufbau Altenburg – HSC Erfurt 28:37 (7:19)

Es gibt Tage da wäre man lieber nicht aus dem Bett gestiegen und es gibt Tage da wäre man lieber einer Sporthalle fern geblieben. Einen solchen erlebten die Aufbau Handballer am Samstagabend im Goldenen Pflug und noch lange nach dem Spiel zweier sich im Abstiegskampf befindlicher Teams saßen die Altenburger völlig betrübt in kleineren Häufchen in mittlerweile dunklen Ecken der Halle verstreut. Zuschauer die sich das Spiel bis Ende angeschaut hatten, was nicht alle taten, schüttelten mit den Köpfen, und immer wieder waren Sätze zu hören wie“ so eine schlechte Halbzeit hab ich noch nicht erlebt!“ Gemeint waren die 30 Spielminuten der ersten Spielhälfte, die die Hausherren gar noch mit der 1:0 Führung begonnen hatten.“Wer führt, verliert!“ vielleicht ist da sogar etwas Wahres dran, aber was die Aufbau Männer boten konnte eigentlich nicht wahr sein. Nichts lief zusammen, Mannschaftssport, nein danke! Nach zwölf Spielminuten blinkte immer noch das eine Törchen von der Anzeige, Tabellenschlusslicht(!) Erfurt hatte aber bereits achtmal zugeschlagen. Selbst Trainer Doering muss so geschockt gewesen sein, dass es ihm nicht in den Sinn kam eine Auszeit zu beantragen und so stotterten sich die Altenburger mehr schlecht als recht durch die gesamte Halbzeit. 12 Tore Rückstand, 7:19 der ernüchternde Spielstand zur Pause, auch wenn mit Moritz Fick, Florian und Olli Schörnig drei Leistungsträger fehlten, so kann man sich in eigener Halle keinesfalls vorführen lassen. Es drohte also ein Debakel, denn nur wenige der Zuschauer, vielleicht selbst einige Spieler, dürften angesichts des soeben erlebten auf Besserung in der zweiten Spielhälfte kaum Hoffnungsgedanken verschwendet haben. Und noch einmal sollte nahezu Unfassbares geschehen. Um es vorweg zu nehmen, die Aufbau Männer gewinnen die zweite Spielhälfte mit drei Toren, wie das geht, im „Handballlehrbuch“ ist nichts davon zu lesen. Aber irgendwie schien man sich mental noch einmal an die eigenen Stärken erinnert zu haben und als Team auftreten zu wollen um Handball zu spielen. Wenn auch der Gegner im Geiste des bereits sicher eingetütenen Sieges nun nicht mehr mit letzter Konsequenz am Spiel teilnahm, Tore werfen sich nicht von allein und Abwehrarbeit muss auch aktiv verrichtet werden. Gar bis auf sieben Tore näherte man sich noch einmal den Gästen, sicher auch Dank starker Einzelleistungen von Patrick Beer und einem bis zur Erschöpfung kämpfenden Andre Werrmann. Am ersten Sieg der Gäste war natürlich kein Rütteln mehr. Darauf hin zu weisen, dass dieser noch dazu verdient ausfiel, dürfte sich beinahe erübrigen. Wie soll‘s nun weiter gehen ? Gesetz des Falles ein Altenburger sollte es noch nicht geschnallt haben, spätestens nach diesen Aufritt sollte jedem bewusst sein, das der Abstiegskampf begonnen hat. Es wird nur noch schwere Spiele geben und in eigener Halle darf man sich nach Möglichkeit nun überhaupt keine Ausrutscher mehr leisten.

Aufbau mit: Kießhauer, Wolf
Bärbig(1), Krause(2), Abt (1), Bertus, Werrmann (8),
Heuschkel(3), Gläser(1), Härtel(4), Beer(8),Moosdorf,
L.p.

Ein Artikel von:
Lutz

Erste mit Heimpleite gegen Suhl !  Aufbau Altenburg – HSV Suhl/Goldlauter  27:29 (12:17) 11.10.2014 Aufbau Altenburg – HSV Suhl/Goldlauter

Thür. Liga Männer

Aufbau Altenburg – HSV Suhl/Goldlauter 27:29 (12:17)

Die Aufbau Männer haben am späten Samstagabend in eigener Halle eine bittere Niederlage einstecken müssen und sind damit vorerst auf den 12. Tabellenrang abgerutscht. Über 60 Spielminuten erwiesen sich die Gäste als das reifere Team mit dem zudem sichtbar festeren Sieges- und Kampfeswillen. Einzig ein stark aufspielender Moritz Fick und ein mit einer Reihe guten Paraden aufwartender Michael Wolf waren zu wenig Gegenwehr um den Gästen Paroli bieten zu können.
Die Begegnung begann zunächst noch recht ausgeglichen und der ständig knappen Führung der Altenburger. Nach zehn Spielminuten zückte Aufbau Trainer Lothar Doering dennoch die grüne Karte zur Auszeit, denn irgendwie lief es noch nicht richtig. Offenkundiger Beleg dafür die erste Suhler Führung zum 6:7. Bis zum 9:9 konnten die Hausherren dann noch einigermaßen mithalten, weil Moritz Fick einen ganz starken Tag erwischt hatte und trotz seiner Schulterprobleme immer wieder knallhart einnetzen konnte. Aber die Gäste wurden stärker und hatten mit Kleint und Triebel zwei richtige „Wunderwaffen“ auf den Außenpositionen. Mit denen kam die Aufbau Abwehr überhaupt nicht zurecht und so kam es nicht von ungefähr, dass sich die Gastgeber zur Pause noch eines Fünf-Tore Rückstandes ausgesetzt sahen.
Und die zweite Hälfte begann nicht viel besser, als den Gästen gleich ihre Treffer 18 und 19 gelangen. Sieben Tore zurück, normalerweise war‘s das schon. Es spricht für die Moral im Team dass man im Spiel blieb und sich wieder auf ein ansehnlicheres Ergebniss heran kämpfte, spielerisch allerdings war man als Team weiter unterlegen und von einen möglichen Punktgewinn leider weit entfernt. Nur der Nachlässigkeit der Gäste in der Schlussphase war es geschulten, dass am Ende noch ein passables Ergebnis zu Stande kam, eine bittere Heimpleite allerdings blieb es allemal. 2:6 Punkte nach vier Spieltagen und der 12.Tabellenrang, am kommenden Wochenende geht’s in die „Festung Behringen“, dann kommt der HSC Erfurt, durchaus möglich das der Abstiegskampf bereits frühzeitig begonnen hat.

Aufbau mit: Wolf, Reinhardt,
Bärbig (1), Krause (2), Abt (3), Fick (10),
F.Schörnig (4), Bertus (4), Härtel (2), O.Schörnig (1),
L.p.

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Lutz

Skatstädter verlieren bei Spielzeugstädtern  Sonneberger SV – Aufbau Altenburg  27:21 (15:09) 27.09.2014 Sonneberger SV – Aufbau Altenburg

Sonneberger SV – Aufbau Altenburg 27:21 (15:09)
Für die Aufbau Männer gab es im fernen Südthüringen nichts zu holen und so standen auch im zweiten Auswärtsspiel der Saison am Ende null Punkte auf der Habenseite. Ob die recht erschwerliche Anreise oder wieder das Fehlen einiger Stammkräfte als Hauptursache in Frage kommen sei einmal dahin gestellt, auf jeden Fall aber trafen die Altenburger von der ersten Spielminute an auf hochmotivierte Gastgeber, die nicht umsonst nun an der Tabellenspitze rangieren. So fanden die Spielzeugstädter viel eher in die Partie und brachten sich gleich mal mit 5:1 und 7:2 in die Vorhand. Zwar konnten die Gäste diesen Sturmlauf beim 9:6 etwas eindämmen, aber auch weiter waren es die Sonneberger die Tempo und Spielart bestimmten. Kuriosum am Rande, bei beiden Mannschaften standen zwei Namensvetter zwischen den Torpfosten, zweimal Michael Wolf und beide hatten richtig zu tun und taten dies ebenso im Gleichschritt recht gut. Nach wie vor allerdings schlugen die Hausherren die aggressivere Klinge, vor allem über ihren Mittelblock Weitz/Oehrl und natürlich Martin Blechschmidt, der nach wie vor zu einen der gefährlichsten Fernwerfer der Liga gehört. Zum Glück klappte zumindest im Spielaufbau nicht alles bei den Gastgebern, so dass sich die Altenburger immer wieder einige Bälle schnappen konnten um Entlastungsangriffe zu starten. Dennoch zur Pause die Partie wohl fast entschieden, endgültig dann spätestens fünf Minuten nach dem Wechsel als Sonneberg auf 18:10 enteilt war. Das die Moral im Aufbau Team stimmt bewies die Mannschaft dann aber mit bravour, kam auf 20:16 heran und behauptete diesen Vier-Tore Rückstand gar bis zehn Minuten vor dem Abpfiff (24:20). Vielleicht wäre sogar noch etwas mehr möglich gewesen, drei Sonneberger Tore in Folge erstickten allerdings aufkeimende Hoffnungen dann schnell wieder. „Das Ergebnis geht in Ordnung, in Sonneberg kann man verlieren, wir brauchen noch etwas Zeit“ konstatierte Kapitän Ronny Bärbig die 60 Spielminuten. Am kommenden Wochenende ist nun Pokalspieltag, danach kommt der HSV Suhl in die Skatstadt und dann müssen wieder Punkte her, ohne wenn und aber!
Aufbau mit: Kießhauer, Wolf,
Bärbig (3), Fick (4), F.Schörnig (1), Bertus (3), Werrmann (3),
Gräser (4), Härtel (2), O.Schörnig (1), Heuschkel,
L.p.

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Lutz

Ersten Saisonerfolg sich redlich verdient !  Aufbau Altenburg – HSV Bad Blankenburg II  25:22 (16:9) 21.09.2014 Aufbau Altenburg – HSV Bad Blankenburg II

Thür. Liga Männer

Aufbau Altenburg – HSV Bad Blankenburg II 25:22 (16:9)

Die Aufbau Handballer haben am zweiten Spieltag der Saison ihren ersten Sieg erkämpft und den Aufsteiger aus Bad Blankenburg mit 25:22 nieder gerungen. Wenn auch längst noch nicht alles nach Wunsch lief, reichten den Skatstädtern eine starke erste Halbzeit und 30 „ergebnisverwaltende“ Minuten in der zweiten Spielhälfte, um einen sicheren und auch verdienten Heimsieg einfahren zu können.
Vor der Begegnung wurde einer der wohl zuverlässigsten Spieler der letzten Jahre „auf Zeit“ verabschiedet. Moritz Pohle wird die nächsten 12 Monate in Neuseeland verbringen und für diesen außergewöhnlichen Lebensabschnitt und eine möglichst gesunde Rückkehr überbrachte ihn die gesamte Mannschaft die allerbesten Wünsche. Dann aber war es Zeit für das Saison Heimdebüt und das sollte gleich einen sehr soliden Verlauf nehmen. So begann das Doering Team mit viel Temperament und Einsatzwillen, was die Gästen beinahe in einen leichten Schockzustand versetzte. So führte man nach 10 Minuten schnell mit 6:1 Toren, so konnte es weiter gehen. Allerdings auch unverkennbar, den größten Anteil daran hatte ein glänzend aufgelegten Michael Wolf im Aufbau Tor der eine Glanztat nach der anderen ablieferte. Ob frei von Außen oder vom Kreis, Wolf stand zumeist richtig oder parierte mit herausragenden Reflexen. Nach vorn ging es dann zumeist in windeseile, entweder gleich mit langen Pass über Wolf oder der schnellen zweiten Welle. Egal auf welche Weise, in Linksaußen Paul Härtel hatte man einen glänzend aufgelegten Hauptabnehmer für Anspiel welcher Art und noch dazu einen sicheren Vollstrecker zugleich. Auch als die Gäste sich einigermaßen gefangen hatten kurzzeitig und auf 7:5 verkürzten, hatte man schnell wieder die passende Antwort parat und beim 10:5 wieder alles im Lot. Und der Vorsprung hätte in Richtung Halbzeitpause noch viel höher ausfallen können, denn vor allem die Neuzugänge Daniel Abt und Moritz Fick auf den Halbpositionen wurden nun immer stärker und fanden auch die Lücken in der Abwehr der Kurstädter, nur leider nicht immer mit erfolgreichen Abschluss. Zur Pause stand dennoch eine sichere Führung zu Buche und nichts deutete darauf hin, dass die Hausherren hier noch einmal Probleme bekommen könnten.
Dies wäre allerdings beinahe passiert, denn geschlagene 15 Minuten der zweiten Halbzeit trafen die Altenburger mit einen Mal das Tor nicht mehr, konnten lediglich zwei magere Treffer markieren und spürten die Gäste, die auf zwei Tore heran gekommen waren, wohl schon bereits im Nacken. Zum Glück aber ging es dann mit einem Mal wieder und das Team konnte wenigstens kurzzeitig noch einmal nahezu an ihre besten Minuten der ersten Spielhälfte anknüpfen. Zudem erwies sich Daniel Abt jetzt als sicherer Schütze, hatte Moritz Fick mit seinen Würfen durch die „Hosenträger“ jetzt das Glück des Tüchtigen, das einfach dazu gehört, auf seiner Seite und tankte sich Andre Werrmann immer wieder geschickt am Kreis bis zur Lücke frei und vollendete dann in seiner ureigenen coolen und sicheren Art. Fünf Minuten vor dem Ende leuchtet ein 24:18 von der Anzeige, die Partie war gelaufen und die Ergebniskosmetik der Gäste musste nun wirklich nicht mehr sein und hätte bei etwas konzentrierteren Abwehrverhalten in den Schlussminuten auch verhindert werden können. Da dies nicht gelang wurde das Ergebnis gar noch einmal richtig eng, auch wenn der doppelte Punktgewinn nicht mehr wirklich in Gefahr geriet. Die Moral des auf vier Positionen veränderten Aufbau Teams ist intakt, dass war deutlich erkennbar und vor allem der überzeigende Auftritt in der erste Spielhälfte Spielhälfte hat verdeutlich, dass man zumindest in eigener Halle keinen Gegner der Liga fürchten muss.

Aufbau mit: Wolf, Kießhauer,
Bärbig (2), Abt (3), Fick (4), F.Schörnig (1), Bertus, Werrmann (4)
Heuschkel (1), Gräser (1), Härtel (8), O.Schörnig (1)
L.p.

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Lutz

Nichts zu holen beim Derby !  HSV Ronneburg – SV Aufbau Altenburg  34:22 (20:11) 13.09.2014 HSV Ronneburg – SV Aufbau Altenburg

Handball – Thür. Liga Männer

HSV Ronneburg – SV Aufbau Altenburg 34:22 (20:11)

Das neuformierte Team des SV Aufbau hat den Saisonstart gehörig in den Sand gesetzt und beim Derby in Ronneburg eine derbe Auftaktniederlage einstecken müssen. Bereits in der ersten Spielhälfte deutete sich an, dass die Altenburger an diesen Tag gegen eine groß aufspielende Ronneburger Mannschaft einen ganz schweren Stand haben werden, weil sich die Hausherren von der ersten Minute an individuell stärker und als mannschaftlich Einheit präsentierten. So gerieten die Gäste gleich 0:2, nach einer Viertelstunde Spielzeit dann 4:9 in Rückstand und mussten den Sturmlauf des HSV fast tatenlos beiwohnen. Während sich die Altenburger vor knapp 400 Zuschauern viel zu langsam im Spielaufbau bewegten und ihre Angriff zumeist behäbig ausspielten, ging es bei den Einheimischen zumeist blitzschnell. So prasselte ein Konter nach den anderen auf die Aufbau Abwehr zu, vor allem Ronneburgs Mirko Alexy war in seiner Dynamik überhaupt nicht zu stellen und erzielte Tor um Tor. Und selbst wenn sich die Altenburger dann einmal eine Chance erarbeitet hatten, stand da ja noch Schlussmann Rene Meißner der mit Glanztaten diese zu Nichte machte. Nach gut 20 Spielminuten zehn Tore Rückstand (6:16) es konnte einen Bange werden um die Aufbau Männer. Zur Pause war es dann ein Tor weniger, aber die Messen waren selbstverständlich längst gelesen, das musste Aufbau Kapitän Ronny Bärbig auch bereits eingestehen.“ Jetzt müssen wir den Kopf oben behalten, uns nicht aufgeben und zeigen dass wir auch ein bisschen Handball spielen können, ab jetzt wird die Begegnung zum Testspiel und da haben wir immer ganz gut ausgesehen!“ Gleich dreii Tore zum Auftakt der zweiten Halbzeit zum 20:14 sollten seine Stimme untermauern, wenn gleich natürlich die Hausherren weiter mit viel Tempo und Spielwitz die feinere Klinge schlugen und sich in allen Belangen vor allem als das deutlich eingespieltere Team präsentierten. Zudem fehlten mit Andre, Antonio und Paul immer noch drei Spieler im Aufbau Team, womit nur wenig Alternativen möglich waren. Und so zelebrierten die Hausherren weiter ihren Tempohandball bis in die Schlussphase der recht einseitigen Begegnung und kamen über die Stationen 28:15 und 30:17 schließlich zum eigentlich alles aussagenden 34:22 Erfolg, wobei Aufbau Keeper Michael Wolf mit einer ganzen Reihe von Paraden noch Ärgeres verhinderte. Das Aufbau Team muss sich finden, keine Frage, ein kleines Plus an Biss und Leidenschaft darf es dann aber doch zukünftig sein. Muss es auch sein, spätestens am kommenden Sonntag 16.00 Uhr im Goldenen Pflug, wenn man den starken Aufsteiger aus Bad Blankenburg erwartet und nicht gleich in den Tabellenkeller geraten will.

Aufbau mit: Kießhauer, Wolf,
Bärbig (4), Abt (1), Fick (4), F.Schörnig (4), Bertus (2),
Gräser (1), Krause (1), O.Schörnig (2), Heuschkel (3),
L.p.

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Lutz

Trotz Niederlage weiter im Pokaltopf!  SV Aufbau Altenburg – HBV Jena  27:28 (13:14) 10.09.2014 SV Aufbau Altenburg – HBV Jena

Handball – Amateurpokal 1.Runde

SV Aufbau Altenburg – HBV Jena 27:28 (13:14)

Für die Aufbau Handballer ist bereits nach der 1.Runde des vom Thür. Handball Verband seit dieser Saison neu geschaffenen Amateurpokales Endstation. Dennoch überwog am Sonntagabend vordergründig wohl die Zufriedenheit, dass sich das neuformierte Aufbau Team nach einen strapaziösen Wochenende (Samstag Wenzelpokal, Sonntag Amateurpokal) für die an diesen Samstag beginnende Ligasaison bestens gerüstet präsentiert hat. Wenn auch die vollständige Intergration der fünf neuen Spieler wohl vielleicht noch ein paar Spiele dauern dürfte, konnte Trainer Lothar Doering den Auftritt seiner Jungs an beiden Tagen doch bereits viel Positives abgewinnen.
So hatte Doering zum Amateurpokalspiel am Sonntag bis auf die beiden noch nicht ganz genesenden Eric Wagner und Patrick Jahn endlich alles an Deck und man konnte sich den Fans erstmals in der Formation präsentieren, die in den kommenden Monaten wieder alles daran setzen wird, die höchste Spielklasse des Freistaates für den Altenburger Handball zu behaupten.
Die Saison konnte also beginnen und so gingen beide Mannschaften von der ersten Minute an bereits ein ordentliches Tempo, ohne Vorgeplänkel dafür mit Tempo und druckvollen Aktionen. Den erfolgreicheren Start hatten dabei die Gäste, die sich schnell eine Zwei-Tore Führung erarbeiteten (2:4, 4:6) und einfach schneller und zielorientierter schalteten. Aber das Aufbau Team wurde stärker und konnte beim 7:7 erstmals den Ausgleich herstellen, auch wenn unverkennbar einigen Spielern die Strapazen des Wenzelturnieres des Vortages in ihren Bewegungen deutlich anzuerkennen war. Bis zur Pause entwickelte sich nun eine Begegnung auf Augenhöhe, zwar immer wieder mit der knappen Jenaer Führung, die die Hausherren allerdings auch immer wieder postwendend ausgleichen konnten. Die zweite Spielhälfte musste also entscheiden und nun bekamen alle Altenburger Neuzugänge Gelegenheit sich zu zeigen und zu präsentieren. Ob nun Michael Wolf im Tor (aus Glauchau/Meerane gekommen), auf den Halbpositionen Daniel Abt (von Limbach-Oberfrohna) und Moritz Fick (aus Mühlhausen gekommen) oder die beiden nachgezogenen Altenburger „Eigengewächse“ Tim Krause und der erst 17jährige Nico Bertus, allen Neueinsteigern war anzumerken, welch hohes Maß an Potential in ihnen steckt und das sie das Altenburger Team mit Sicherheit spätestens nach erfolgreichen Doering‘schen Feinschliff unbedingt verstärken werden. Dazu die beiden endlich wieder einsatzfähigen Andre Werrmann und Steven Heuschkel und schnell war erkennbar, dass niemanden um den Altenburger Handball bange werden muss. Das die Gäste dann bis in die Schlussminuten doch ihre knappe Führung behaupten konnten, musste man sicher auch ihrer Cleverness zugute schreiben, mit der sie die Partie kontrollierten und schließlich geschickt über die Zeit schaukelten. Dennoch, ein erstes Herantasten an die Saison war der Pokalauftritt allemal und dürfte bei manchem Besucher sicher schon mal Appetit auf das erste Punktspiel an diesen Samstag in Ronneburg bzw. spätestens dann auf die erste Heimbegegnung am 21.09. gegen den HSV Bad Blankenburg II gemacht haben.

Aufbau mit: Kießhauer, Wolf,
Bärbig (1), Abt (5), Fick (4), F. Schörnig (6), Bertus (2), Werrmann (3),
Heuschkel (4), Härtel (2), O. Schörnig, Krause, Gräser,

P.S. Wie nun heute verlautete, verbleiben die Aufbau Handballer trotz der Niederlage weiter im Pokaltopf, da der HBV Jena einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt hatte.
L.p.

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Lutz

„Der Pott bleibt in der Skatstadt“ „Der Pott bleibt in der Skatstadt“

36.Altenburger Wenzel Pokal (6.9.14)

Aufbau Kapitän Ronny Bärbig hatte am Samstagmorgen schon so ein leicht euphorisches Gefühl im Schritt. „Seit 1996 spiele ich den Wenzel-Cup, 11 Siege stehen seit dem zu Buche und irgendwie fühle ich kommt heute der 12.dazu“. Na abwarten, bis dahin war es noch ein recht steiniger Weg, wie die folgenden Stunden dann beim in diesem Jahr in etwas „abgespekter“ Form stattfindenden Wenzelpokal-Turnier belegen sollten. So musste das Frauen-Turnier ganz aus dem Spielplan genommen werden, weil einerseits sich eine Woche vor Saisonbeginn in ganz Mitteldeutschland einfach zu wenige Mannschaften fanden und andererseits das DHB-Pokalspiel am darauf folgenden Sonntag für Aufbau Frauen Trainer Friedrich Priorität genoß. Auch beim Männer-Turnier im Goldenen Pflug waren in der Vergangenheit schon ganz andere Hochkaräter aufgeschlagen, was allerdings der Spannung und Gutklassigkeit nicht schaden sollte. Immerhin vier Landesligisten und das Aufbau Team waren somit angetreten in den Spielen Jeder gegen jedem bei einen der traditionsreichsten Thüringer Pokalturniere den Gewinner des Altenburger Wenzels zu ermitteln.
Im ersten Spiel standen sich dann die Aufbau Teams I gegen II, also Thüringenligist gegen Landesligist gegenüber und es dauerte dann schon seine Zeit bis der Favorit seiner Rolle gerecht wurde. Allerdings musste das Team von Lothar Doering erstmals unter Wettkampfcharakter unter Beweis stellen, wie es den Abgang von vier Spielern verkraftet hat bzw. wie sich die Neuzugänge inzwischen ins Teameingefügt haben. Ein 17jähriger „Neuer“ sorgte dabei gleich richtig für Aufsehen, Nico Bertus aus der eigenen Nachwuchsschmiede. Vor allem die Grundschnelligkeit des Leichtgewichtes ist dabei auffällig, gleich zu fünf Kontern startete der Linksaußen, vier Mal konnte er Schlussmann Sven groß überwinden. Da auch ein zweiter Neuzugang gleich mal richtige erste Duftmarken setzte, der aus Limbach gewechselte Daniel Abt, war schließlich für das zweite Aufbau Team mit fortsetzender Spielzeit recht wenig zu holen und so stand am Ende der 30 Spielminuten ein recht sicherer 18:10 Erfolg des Thüringenligisten. Das zweiten Spiel führte dann mit der SG Könitz/Saalfeld ein „alter“ Bekannter aus gemeinsamen Ligazeiten und mit der SG Riesa/Oschatz ein Turnierneuling auf die Platte. In einen Spieler allerdings erkannte das Altenburger Publikum ein bekanntes Gesicht, den SV Aufbau „abtrünnigen“ Spielmacher Bennet Leuschke, der vor drei Monaten von Altenburg zu den Westsachsen gewechselt ist. Unter seiner Regie legte sein Team dann auch gleich los als gehe es um alles, 4:0 dann 8:2, Thüringenliga Absteiger Könitz/Saalfeld fand zunächst überhaupt nicht ins Spiel und wurde letztlich mit 22:13 regelrecht überfahren. Im dritten Spiel stieg dann mit der Mölkauer Haien auch die letzte Mannschaft ins Turniergeschehen ein und lieferte sich mit Aufbau I über die gesamte Spielzeit eine ganz heiße Partie. Während die Gäste in der erste Halbzeit dominierten und schon 7:4 Führten, kamen die Stärken der Hausherren dann im zweiten Spielabschnitt zum tragen und so sollte es schließlich gerade noch zum knappen 13:12 Aufbau Sieg reichen. Und so sollte es dann auch weiter gehen, womit die Spannung für alle Beteiligten ziemlich hoch gehalten wurde, eigentlich konnte hier jeder, jedem schlagen. Beispiel dafür die Turnierspiele sechs und sieben, Aufbau I gegen Könitz/S. 10:9 und Aufbau II gegen Riesa/O. 18:19 die beide hauchdünn und mit glücklichen Siegern endeten. Vor allem letzteres, als alles eigentlich schon nach einen Überraschungspunkt für Aufbau’s Zweite aussah, nachdem es 18:18 zu Ende stand und nur noch ein Freiwurf für die Gäste ausgeführt werden musste, der allerdings abgeprallt ins Aufbau Gehäuse trudelte.
Somit kam es schließlich zwischen Aufbau I und Riesa/Oschatz zum Turnier Endspiel, in das die Sachsen infolge der gezeigten Leistungen aus den voran gegangenen Spielen gar in leichter Favoritenstellung gingen. Aber wie so oft bei Wenzelpokal Endspielen, Ronny Bärbig kennt das nur zu genau, wissen sich die Einheimischen im rechten Moment stets zu steigern und so auch diesmal. Eigentlich von Beginn an dominierte das Aufbau Team und ging gleich mit 4:2 in Führung. Mit Florian Schörnig scheint Lothar nun auch seinen neuen Spielmacher für die kommende Saison gefunden zu haben, dass er dazu noch enorm torgefährlich ist, desto besser. Am Ende setzten sich die Hausherren verdient mit 18:15 über die Sachsen durch und holten damit nach einjähriger Pause wieder den „Pott“ in die Skatstadt. Das zweite Aufbau Team wurde leider nur Letzter, allerdings doch etwas unter Wert geschlagen, vereinzelte Lichtblicke deutlich erkennbar. Ein Dank gilt den unermüdlichen Helfern, die wieder zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen. L.p.

Ein Artikel von:
Lutz

„Der Pott bleibt in der Skatstadt“ „Der Pott bleibt in der Skatstadt“

36.Altenburger Wenzel-Pokal

Aufbau Kapitän Ronny Bärbig hatte am Samstagmorgen schon so ein leicht euphorisches Gefühl im Schritt „Seit 1996 spiele ich den Wenzel-Cup, 11 Siege stehen seit dem zu Buche und irgendwie fühle ich kommt heute der 12.dazu“. Na abwarten, bis dahin war es noch ein recht steiniger Weg, wie die folgenden Stunden dann beim in diesem Jahr in etwas „abgespekter“ Form stattfindenden Wenzelpokal-Turnier belegen sollten. So musste das Frauen-Turnier ganz aus dem Spielplan genommen werden, weil einerseits sich eine Woche vor Saisonbeginn in ganz Mitteldeutschland einfach zu wenige Mannschaften fanden und andererseits das DHB-Pokalspiel am darauf folgenden Sonntag für Aufbau Frauen Trainer Friedrich Priorität genoß. Auch beim Männer-Turnier im Goldenen Pflug waren in der Vergangenheit schon ganz andere Hochkaräter aufgeschlagen, was allerdings der Spannung und Gutklassigkeit nicht schaden sollte. Immerhin vier Landesligisten und das Aufbau Team waren somit angetreten in den Spielen Jeder gegen jedem bei einen der traditionsreichsten Thüringer Pokalturniere den Gewinner des Altenburger Wenzels zu ermitteln.
Im ersten Spiel standen sich dann die Aufbau Teams I gegen II, also Thüringenligist gegen Landesligist gegenüber und es dauerte dann schon seine Zeit bis der Favorit seiner Rolle gerecht wurde. Allerdings musste das Team von Lothar Doering erstmals unter Wettkampfcharakter unter Beweis stellen, wie es den Abgang von vier Spielern verkraftet hat bzw. wie sich die Neuzugänge inzwischen ins Teameingefügt haben. Ein 17jähriger „Neuer“ sorgte dabei gleich richtig für Aufsehen, Nico Bertus aus der eigenen Nachwuchsschmiede. Vor allem die Grundschnelligkeit des Leichtgewichtes ist dabei auffällig, gleich zu fünf Kontern startete der Linksaußen, vier Mal konnte er Schlussmann Sven groß überwinden. Da auch ein zweiter Neuzugang gleich mal richtige erste Duftmarken setzte, der aus Limbach gewechselte Daniel Abt, war schließlich für das zweite Aufbau Team mit fortsetzender Spielzeit recht wenig zu holen und so stand am Ende der 30 Spielminuten ein recht sicherer 18:10 Erfolg des Thüringenligisten. Das zweiten Spiel führte dann mit der SG Könitz/Saalfeld ein „alter“ Bekannter aus gemeinsamen Ligazeiten und mit der SG Riesa/Oschatz ein Turnierneuling auf die Platte. In einen Spieler allerdings erkannte das Altenburger Publikum ein bekanntes Gesicht, den SV Aufbau „abtrünnigen“ Spielmacher Bennet Leuschke, der vor drei Monaten von Altenburg zu den Westsachsen gewechselt ist. Unter seiner Regie legte sein Team dann auch gleich los als gehe es um alles, 4:0 dann 8:2, Thüringenliga Absteiger Könitz/Saalfeld fand zunächst überhaupt nicht ins Spiel und wurde letztlich mit 22:13 regelrecht überfahren. Im dritten Spiel stieg dann mit der Mölkauer Haien auch die letzte Mannschaft ins Turniergeschehen ein und lieferte sich mit Aufbau I über die gesamte Spielzeit eine ganz heiße Partie. Während die Gäste in der erste Halbzeit dominierten und schon 7:4 Führten, kamen die Stärken der Hausherren dann im zweiten Spielabschnitt zum tragen und so sollte es schließlich gerade noch zum knappen 13:12 Aufbau Sieg reichen. Und so sollte es dann auch weiter gehen, womit die Spannung für alle Beteiligten ziemlich hoch gehalten wurde, eigentlich konnte hier jeder, jedem schlagen. Beispiel dafür die Turnierspiele sechs und sieben, Aufbau I gegen Könitz/S. 10:9 und Aufbau II gegen Riesa/O. 18:19 die beide hauchdünn und mit glücklichen Siegern endeten. Vor allem letzteres, als alles eigentlich schon nach einen Überraschungspunkt für Aufbau’s Zweite aussah, nachdem es 18:18 zu Ende stand und nur noch ein Freiwurf für die Gäste ausgeführt werden musste, der allerdings abgeprallt ins Aufbau Gehäuse trudelte.
Somit kam es schließlich zwischen Aufbau I und Riesa/Oschatz zum Turnier Endspiel, in das die Sachsen infolge der gezeigten Leistungen aus den voran gegangenen Spielen gar in leichter Favoritenstellung gingen. Aber wie so oft bei Wenzelpokal Endspielen, Ronny Bärbig kennt das nur zu genau, wissen sich die Einheimischen im rechten Moment stets zu steigern und so auch diesmal. Eigentlich von Beginn an dominierte das Aufbau Team und ging gleich mit 4:2 in Führung. Mit Florian Schörnig scheint Lothar nun auch seinen neuen Spielmacher für die kommende Saison gefunden zu haben, dass sich Flori dazu noch enorm torgefährlich präsentierte, desto besser. Am Ende setzten sich die Hausherren schließlich verdient mit 18:15 über die Sachsen durch und holten damit nach einjähriger Pause wieder den „Pott“ in die Skatstadt. Das zweite Aufbau Team wurde leider nur Letzter, allerdings doch etwas unter Wert geschlagen, vereinzelte Lichtblicke waren deutlich erkennbar. Ein Dank gilt den unermüdlichen Helfern, die wieder zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen. L.p.

Ein Artikel von:
Lutz

„Mit Kampf zum Sieg im Ostthüringen-Derby“ „Mit Kampf zum Sieg im Ostthüringen-Derby“

Vorbericht SV Aufbau Altenburg – HSV Ronneburg

Sieben Spiele verbleiben der 1. Männermannschaft des SV Aufbau Altenburg noch, um das rettende Ufer zu erreichen. Derzeit rangiert das Team von Trainer Lothar Doering zwar auf dem zehnten Tabellenrang – und der könnte zum Verbleib in der Liga bereits reichen – doch was da von hinten auf die Mannschaft um Kapitän Ronny Bärbig zurollt, ist gewaltig. Großschwabhausen ist auf Rang elf bereits punktgleich, die Plätze 12 und 13 haben lediglich einen Punkt Rückstand und selbst auf den Tabellenletzten aus Könitz/Saalfeld haben die Skatstädter nur zwei winzige Punkte Vorsprung.

Von einer brenzligen Lage zu sprechen, ist in diesem Fall also keineswegs untertrieben. Tatsache bleibt aber auch, dass die Mannschaft weiterhin alles selbst in der Hand hat und nicht auf die Schützenhilfe anderer Teams der Liga bauen muss. Und genau zu diesem Zeitpunkt wartet das Ostthüringen-Derby gegen den HSV Ronneburg auf die Truppe. Während André Werrmann und Paul Härtel angeschlagen in die Partie gehen werden, hat sich Trainer Doering dazu entschlossen aufgrund guter Trainingsleistungen auch L. Schäfer, D. Gräser und A. Rohr mit ins Aufgebot zu nehmen.

Der Gegner allerdings ist kein geringerer als der derzeitige Tabellenvierte, bei dem man im Hinspiel eine derbe 9-Tore-Niederlage kassiert. Mit einer vollen „Hölle Süd-Ost“ im Rücken will das Team jedoch unbedingt an die gute Leistung der Vorwoche aus Behringen/Sonneborn anknüpfen – unabhängig davon, welcher Gegner wartet. Und während der weit weg von gut und böse rangiert und sein Saisonziel (einstelliger Tabellenplatz) bereits feiern kann, müssen die Aufbau-Männer noch einige Stunden lang ackern, um ihr Ziel zu besiegeln. Bärbig ist sich jedoch sicher, dass die Mannschaft trotz der Schwere der Herausforderung mit ihren Fans im Rücken den nächsten Heimsieg erringen kann. „Wir werden geschlossen als Team auftreten und wollen über den Kampf zum Sieg“, fasst es der Kapitän mit Blick auf das 20. Saisonspiel seiner Mannschaft zusammen. Geleitet wird die Partie am Samstag, 15.03.2014 von den beiden Unparteiischen Füßler/Schneider vom HC Leipzig.

Ein Artikel von:
Annekathrin Rudolph

SC Sonneberg – Aufbau Altenburg  36:24 (16:14) 14.12.2013 SC Sonneberg – Aufbau Altenburg

Die Aufbau-Handballer bleiben ihrer Regelmäßigkeit treu, einen Heimsieg folgt eine Auswärtsniederlage.

Das diese am Ende noch recht deftig ausfiel, hatte ihre Ursache in einen deutlichen Leistungsabfall in der zweiten Spielhälfte. Zu Beginn des Spieles sah das nämlich noch ganz anders aus und das nachdem Aufbau Schlussmann Kevin Günther beim Einwerfen kurz vor Spielbeginn umgeknickt war. Dennoch das Aufbau Team begann bestens strukturiert, von Bennet Leuschke gut Regie führend und packte in der Abwehr sicher zu. So konnte man in der Anfangsviertelstunde ständig die knappe Führung behaupten, erste Erinnerungen keimten auf, dass man im vergangenen Jahr als Aufsteiger hier überraschender Weise als Sieger von der Platte gegangen war.

Und auch die zweite Spielviertelstunde sollte sich gut ansehen, die Gäste in Angriff wie Abwehr zumindest gleichwertig. David Kießhauer parierte immer wieder einige ganz schwere Bälle und vor dem Tor der Hausherren spielte man zwar bedächtig aber effektiv genug um bis zum 14:14 die Partie völlig ausgeglichen zu gestalten. Ein Sonneberger Doppelschlag kurz vor dem Pausenpfiff brachte die Altenburger dann doch noch mit 14:16 in Rückstand, wobei letzteres Tor wohl eher nach der Pausensirene einschlug. Aber was soll‘s, noch lagen 30 Spielminuten vor beiden Mannschaften, genügend Zeit und Möglichkeiten.

Konzentriert weiterspielen, geduldig bis zur eigenen Chancen warten, die ausgegebene Marschroute von Trainer Doering für den zweiten Durchgang. Angekommen schien bei seinen Spielern davon nur wenig, bzw. der Gegner machte dabei einfach nicht mit. Enttäuscht vom bisherigen eigenen Auftritt, schienen die Hausherren jetzt eine 180° Wendung zu machen und zelebrierten ein Feuerwerk an Angriffshandball. Allerdings, daran nicht ganz schuldlos das Aufbau Team, welches oftmals viel zu früh und viel zu schlecht ihre Würfe ansetzte und dann die Konterqualitäten der Spielzeugstädter in vollen Zügen zu spüren bekam.16:22 nach zehn Minuten der zweiten Halbzeit, 19:29 wieder zehn Minuten später, die Partie war natürlich gelaufen. An ein leidenschaftliches Rückzugsverhalten der Gäste war nun nicht mehr zu denken, die Sonneberger Mannschaft wollte sich natürlich auch in der Schlussphase noch etwas austoben und schraubte das Ergebnis noch zu ihren höchsten Saisonsieg, auf 36:24.

Fünfte Auswärtsniederlage im fünften Spiel, es müssen also wieder Heimsiege her und dazu wird es im Januar genügend Gelegenheiten geben. Am kommenden Samstag empfängt das Aufbau Team zum Jahresabschluss 18.00 Uhr im Goldenen Pflug den SV Wutha/Farnroda zum Pokalspiel.

Insgesamt lief der Spieltag in der höchsten Liga des Freistaates für die Skatstädter alles andere als nach Belieben, denn gleich vier der fünf hinter ihnen rangierenden Mannschaften konnten Siege einfahren, Schlusslicht Großschwabhausen gar beim Tabellenzweiten Apolda gewinnen! und damit den Abstand zum Doering Team um zwei weitere Punkte verkürzen. Es ist nun an Ihnen dies wieder zu revidieren, Gelegenheit dazu besteht gleich nach dem Jahreswechsel, wenn bereits am 4.Januar Aufsteiger HBV Jena im Goldenen Pflug gastieren wird.

Aufbau mit: Kießhauer, Günther, Stockhaus (2), Bärbig (1), Wagner (5), Beer (4), Leuschke (7), F..Schörnig (2), Härtel (1), Rohr, O.Schörnig (2)

Lutz Pfefferkorn

Ein Artikel von:
Aufbau Altenburg Administrator

HSG Werratal 05 – SV Aufbau Altenburg  36:24 (17:12) 30.11.2013 HSG Werratal 05 – SV Aufbau Altenburg

“Erste” hält lange mit, verliert aber doch deutlich!

Thüringenliga Männer:

HSG Werratal 05 – SV Aufbau Altenburg 36:24 (17:12)

Die Aufbau-Handballer sind mit der zu erwartenden Niederlage von ihrer Reise ins westliche Thüringen zurück gekehrt. Gegen Tabellenführer und Ligakrösus HSG Werratal gab es nicht viel zu holen, allerdings konnte man den Aufstiegsfavoriten immerhin eine gute Halbzeit lang so richtig ärgern.

Dabei hatte Trainer Doering für das „bedeutungsloseste Spiel“ der Saison drei Leistungsträgern ein freies Wochenende gegeben und wollte damit gleichzeitig seinen Alternativspielern genügend Einsatzmöglichkeiten verschaffen.

Und dies gelang zunächst besser als allgemein zu erwarten war. Zwar geriet man schnell mit 3:6 ins Hintertreffen, aber am weiteren Ausbau dieser Führung des Favoriten stellten sich die Gäste doch gehörig entgegen. So wurden die Angriffe immer wieder lange ausgespielt und dann gar noch erfolgreich abgeschlossen. So waren es nach 20 Minuten weiter die drei Tore die beide Mannschaften trennten (10:7) und das Spiel der Aufbau Männer sah weiter richtig gut aus, der Mannschaftsgeist intakt. Den Hausherren behagte das weit weniger, die Partie wurde ruppiger, nerviger. Seine Nerven wohl nicht im Zaum hatte der Werrataler Daniel Hellwig, der einen Siebenmeter Aufbau-Schlussmann Kevin Günther, der sich bis dahin klasse präsentiert hatte, zwischen die Augen hämmerte und dafür vom guten Schiedsrichtergespann völlig zu recht die Rote Karte sah. Die Atmosphäre nun angespannt und die Altenburger weiter mit deftigen Nadelstichen. Dabei boten sich erstaunlich gute Chancen und wer weiß was passiert wäre hätte man sich hier noch etwas kaltschnäuziger offenbart. Dennoch konnte man ziemlich entspannt in die Pause gehen, in der Trainer Doering die Spielweise seiner Jungs ausdrücklich lobte und noch einmal daran appellierte die Hausherren weiter so lange wie möglich zu ärgern. Bis zum 20:16 in der 40. Spielminute gelang das fast perfekt, dann aber war‘s um das Aufbau-Team geschehen, die Übermannschaft der Liga besann sich seiner physischen und technischen Qualitäten und powerte nun was das Zeug hielt. Dazu kam das die Gäste das Tor nicht mehr trafen. Bennet Leuschke, Paul Härtel, Martin Stockhaus ließen jetzt selbst die beste Chancen liegen und verliehen den Hausherren damit letzte Glücksmomente. Die nahmen dankend an und schraubten ihren Vorsprung kontinuierlich auf das 36:24 Endergebnis, das dann doch vielleicht ein paar „Törchen“ zu hoch ausgefallen ist. (O-Ton Kapitän Ronny Bärbig) Dennoch der Trainer zeigte sich mit einigen was er gesehen hatte sehr zufrieden, so zum Beispiel dem Einsatz von Patrick Jahn und sich zudem optimistisch und gewappnet für das Spiel an diesen Samstag in eigener Halle gegen die SG Suhl/Goldlauter (Samstag, 18:00 Uhr, SH Süd/Ost)

Der SV Aufbau Altenburg spielte mit:

Kießhauer, Günther,

Stockhaus (1), Bärbig, Wagner (2), Beer (3), Leuschke (4), Melzer (5),

F. Schörnig (2), Heuschkel, Jahn (5), Härtel (2),O. Schörnig

L.p.

Ein Artikel von:
Aufbau Altenburg Administrator